Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Pflegekräfte in Klinik und Praxis,
mit dem steigenden Verständnis der molekularen und zellbiologischen Ursachen für Krebs wachsen auch die Möglichkeiten, zielgerichtete Therapien zur Kontrolle der Erkrankung und deren Heilung zu entwickeln.
Im Fokus der aktuellen Diskussionen stehen dabei nicht nur die sogenannten oralen Zytostatika, auch molekulare zielgerichtete Therapien wie z. B. Erlotinib, Imatinib oder Sunitinib sowie un-terschiedliche Antikörper sorgen für verbesserte Möglichkeiten in der Tumorbehandlung.
Trotz aller offensichtlichen Vorteile in der Behandlung von Krebspatienten haben zielgerichtete Therapien ein großes Nebenwirkungs- und Wechselwirkungspotenzial, so dass ein geplanter Umgang mit Nebenwirkungen unbedingt notwendig ist.
Auf dem ersten Onkologischen Pflegesymposium möchten wir Ihnen einen praxisnahen Überblick zum aktuellen Stand zielgerichteter Therapien bieten und Ihnen Wege eines strukturierten Nebenwirkungsmanagements aufzeigen – aus ärztlicher wie pflegerischer Perspektive.
Programm
18.05 Uhr | Orale Zytostatika – Daten, Zahlen Fakten Prof. Dr. med. Udo Vanhoefer, Chefarzt und Leiter Onkologisches Zentrum
18.45 Uhr | Strukturiertes Nebenwirkungsmanagement – ärztliche Sicht Dr. med. Norbert Schleucher, Oberarzt Zentrum Innere Medizin
9.25 Uhr | Strukturiertes Nebenwirkungsmanagement – Perspektive der Pflege Daniel Schaputtis, Fachbeauftragter Zentrum Innere Medizin (Medizinische Station 6)
Anschließend Fragerunde und Get Together mit kleinem Snackbuffet
Die kostenfreie Veranstaltung in den Konferenzräumen (Haus 1, Bereich 2, UG) bietet die Möglichkeit für den praxisnahen Austausch. Das Onkologische Pflegesymposium ist mit zwei Fortbildungspunkten zertifiziert.
Anmeldungen bitte unter 040 / 25 46 – 22 88 (Frau Katrin Thode) oder info@marienkrankenhaus.org.