Selbstverständlich können wir Ihnen für Ihre Heimfahrt ein Taxi bestellen. Sagen Sie einfach an unseren Informationen oder schon auf der Station Bescheid. Wir weisen Sie aber darauf hin, dass Taxifahrten zum und vom Krankenhaus auf Ihre Rechnung geschehen. Über aktuell gültige Erstattungsmöglichkeiten informiert Sie Ihre Krankenkasse.
Wir sind uns bewusst, dass Ihre Gesundheitsdaten besonders sensibel und daher auch besonders schützenswert sind. Aus diesem Grunde sind wir bemüht, die Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten ständig zu verbessern. Sollten Sie jedoch einmal Veranlassung sehen, mit dem Umgang Ihrer Daten unzufrieden zu sein oder sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit unserer Datenverarbeitung haben, so wenden Sie sich bitte an unseren Betrieblichen Datenschutzbeauftragten.
Entlassungsmanagement
Bereits nach Abschluss der Anamnese wird die nachstationäre Versorgung mit dem Patienten und deren Angehörigen abgeklärt. Unser Ziel ist es, auch nach der Entlassung aus der stationären Versorgung den Patienten das bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Umfeld zu gewährleisten. Die Sicherstellung einer kontinuierlichen medizinischen und pflegerischen Weiterbetreuung durch termingerechte Bereitstellung der notwendigen Informationen, Hilfsmittel, Medizinprodukte und Pflegeleistungen hat dabei oberste Priorität.
Aus diesem Grund arbeiten unsere Mitarbeiter in einem dicht verknüpften Informationsnetz zusammen. Um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, haben wir das Entlassungsmanagement nicht ausgegliedert, sondern lassen die einzelnen Aufgabenkreise in der Hand der spezialisierten Bereiche. Die Zusammenarbeit reicht dabei weit über die krankenhausinternen Abteilungen hinaus. Beteiligt sind u. a. auch Tochterfirmen, Pflegepartner, Sanitätshäuser und andere Institute des Gesundheitswesens. Denn wir möchten unserer Verantwortung für die Patienten auch über den stationären Aufenthalt hinaus gerecht werden und dem Patienten den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern.
Nachfolgend sind nun die wichtigsten internen und externen Kooperationspartner genannt und in ihrer Mitwirkungsweise am Entlassungsmanagement beschrieben. 
Kooperationspartner
Die wichtigsten internen und externen Kooperationspartner und ihre Mitwirkungsweise am Entlassungsmanagement.
Sanitätshandel Der Sanitätshandel ist eine Einrichtung des Marienkrankenhauses zur Optimierung der Versorgungsqualität der Patienten. Hier wird die Entlassung des Patienten durch Organisation und Bereitstellung der vom Arzt rezeptierten Hilfsmittel unterstützt. Durch die zentrale Abwicklung der Hilfsmittelversorgung im Haus ist es möglich, die Abläufe um die Versorgung und Entlassung der Patienten zu koordinieren und zu vereinfachen. Eine fachgerechte und zeitnahe Ausstattung mit Hilfsmitteln ist ein wichtiger Baustein, um auch bei immer kürzeren Liegezeiten Patienten optimal zu versorgen.
Dabei ermöglicht die Zusammenarbeit mit qualifizierten Kooperationspartnern einen schnellen Informationsaustausch z. B. über Genehmigung und Lieferung der benötigten Hilfsmittel. Das Spektrum der Hilfsmittel reicht von Prothesen, Kompressionsstrümpfen, Rollatoren bis hin zum Pflegebett mit Antidekubitussystemen und Sauerstoff.
Pflege-Partner Diakonie
Die Krankenhäuser Albertinen-Haus, Albertinen-Krankenhaus und Marienkrankenhaus sowie die Pflege-Partner Diakonie GbR (ein Zusammenschluss von 24 Diakonie- und Sozialstationen in Hamburg) arbeiten beim Entlassungsmanagement zusammen. Diese Pflege nach dem Krankenhausaufenthalt ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsreform und soll helfen, die Verweildauer von Patienten im Krankenhaus zu verringern. Der Kooperationsvertrag sorgt für einen reibungslosen und gesicherten Übergang für die Patienten vom Krankenhaus nach Hause. Die besonderen Merkmale dieses neuartigen Handlings sind flächendeckende Versorgung auf qualitativ hohem Niveau, 24-stündige Erreichbarkeit über eine zentrale Telefonnummer und kurze Reaktionszeiten.
Unverzichtbar beim Entlassungsmanagement ist, dass die Behandlung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus nahtlos fortgesetzt werden kann. Deshalb arbeiten die Einrichtungen von Pflege-Partner Diakonie eng mit dem Krankenhaus, dem Hausarzt, den Angehörigen und nicht zuletzt mit dem Patienten selbst zusammen. Sie machen sich frühzeitig mit der Situation vertraut, informieren sich über verordnete Therapien und eventuell benötigte Hilfsmittel.
Die Einrichtungen von Pflege-Partner Diakonie haben zusammen rund 1.600 Mitarbeiter und betreuen regelmäßig etwa 4.700 pflegebedürftige Menschen. Alle Mitglieder des Verbundes haben sich auf gemeinsame Qualitätsgrundsätze verpflichtet. Dank eines großen Anteils an qualifizierten Fachkräften, die sich regelmäßig weiterbilden, sind die Patienten hier in den besten Händen.
Mehr Informationen Ergotherapie
In der Geriatrischen Klinik des Marienkrankenhauses wird in der ergotherapeutischen Behandlung mit dem Erstgespräch/Befund u. a. die häusliche Situation geklärt. Gemeinsam werden Lösungen für bestehende Schwierigkeiten gesucht, die im Alltag zu Hause oder im Pflegeheim auftreten können. Dazu gehört auch die Abklärung bereits vorhandener und noch benötigter Hilfsmittel. Schon während des Aufenthaltes werden die Patienten bezüglich der in Frage kommenden Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern und Unfälle vermindern, beraten. Gegebenenfalls können diese Hilfen bereits vor der Entlassung erprobt werden.
Aufgabe der Ergotherapie ist es, zur Entlassung erforderliche Hilfsmittel, in Absprache mit dem Arzt sowie evtl. den Kollegen der Physiotherapie und des Sozialdienstes, zu rezeptieren und an das CareCenter weiter zu leiten. Realisierung einer ambulanten ergotherapeutischen Behandlung erfolgt nach ärztlichem Rezept. In Einzelfällen werden Hausbesuche durchgeführt, bei denen vor Ort die Situation erprobt wird.
Mehr Informationen
Physikalische Therapie
Das Therapeutenteam, bestehend aus Masseuren und medizinischen Bademeistern, bietet die Möglichkeit, stationär begonnene Therapien im Ambulanten Therapiezentrum fortzusetzen. Dadurch erhalten Patienten das Angebot der Weiterbehandlung mit den bereits bekannten Therapeuten, die bestens über ihre Krankheitsbilder und deren Verlauf informiert sind. Die Therapien werden individuell aus dem vielfältigen Therapieangebot, nach Rücksprache mit dem Arzt, auf den Patienten und das Krankheitsbild abgestimmt. Dadurch erhält der Patient die Möglichkeit einer bis zur Genesung führenden, oder auch fortlaufenden qualifizierten Therapie.
Ziel ist die Verbesserung der Beweglichkeit und die Bekämpfung von Schmerzen. Des Weiteren besteht ein interessantes Angebot von Prävention und Entspannungsbehandlungen im Ambulanten Therapiezentrum. Selbstverständlich können Sie auch Geschenkgutscheine für die verschiedenen Entspannungsbehandlungen erwerben. Oder erkundigen Sie sich über unsere günstigen 10er Karten. Die aktuelle Preisliste liegt im Ambulanten Therapiezentrum aus.
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Physiotherapie
Im Ambulanten Therapiezentrum werden stationär begonnene rehabilitative Leistungen konsequent ambulant mit dem schon bekannten Therapeutenteam fortgesetzt. Des weiteren wird den Patienten, die nach ihrer Entlassung nicht über die Möglichkeit verfügen, das Therapiezentrum zu besuchen, ein ganz besonderer Service angeboten: Physiotherapeuten und Krankengymnasten führen seit einiger Zeit auch Hausbesuche durch. D. h., einer unserer Therapeuten kommt nach Absprache zu dem Patienten ins Haus und verrichtet dort die nach individuellen Bedürfnissen verordnete Therapie. Auf der physiotherapeuti-schen Untersuchung basierend werden Behandlungsziele formuliert und ein spezifisches Behandlungskonzept erstellt. Es werden Hilfen zur Entwicklung, zum Erhalt oder zur Wiederherstellung aller Funktionen gegeben. Bei bestehender oder irreversibler Einschränkung werden Ersatzfunktionen geschult. Weitere Aufgaben der Physiotherapeuten sind die Auswahl und die Schulung im Umgang mit Hilfsmitteln sowie die Anleitung von Angehörigen. Somit soll der Wiedereinstieg in den Alltag erleichtert werden.
Neben den Einzelbehandlungen gibt es ein vielfältiges Kursprogramm. Im neuen Bewegungsbad finden unter physiotherapeutischer Leitung Kurse wie Aqua-Jogging, Aqua-Fitness, Seniorfit im Wasser und Hüft- und Kniegruppe statt. Seniorfit, Prävention bei Osteoporose, Beckenbodentraining und viele andere Kurse können Sie in den Gruppenräumen des Ambulanten Therapiezentrums belegen. Die Teilnahme an einigen Kursen wird von den Krankenkassen als Präventionsleistung unterstützt. Bitte informieren Sie sich dazu direkt bei Ihrer Krankenkasse.
Termine für Einzelbehandlungen oder nähere Informationen zu den Kursen erhalten Sie unter der Telefon 040 / 25 46 - 22 27.
Mehr Informationen Case Management
Wir bieten unseren Patienten eine umfassende Betreuung von der Aufnahme bis zu Entlassung und darüber hinaus. Um einen reibungslosen Ablauf kümmert sich unter anderem unsere Case Managerin. Sie ist verantwortlich für die Sicherstellung einer kontinuierlichen, bedarfsgerechten ambulanten Versorgung unserer Patienten im Zentrum für Innere Medizin. Um jeden Fall optimal beurteilen und betreuen zu können, besteht ein enger Kontakt zu Ärzten, Pflegediensten, Pflegepersonal, Patienten, Angehörigen und Kooperationspartnern des Marienkrankenhauses. Unsere Case Managerin nimmt an Visiten und Übergaben teil und stimmt die Entlassungsplanung mit beteiligten Berufsgruppen ab.
Unser Ziel ist es, aus der stationären Versorgung den Patienten das bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Umfeld zu gewährleisten. Die Sicherstellung einer kontinuierlichen pflegerischen Weiterbetreuung durch termingerechte Bereitstellung der notwendigen Informationen und Hilfsmittel über das Care Center hat dabei oberste Priorität. So kümmern wir uns beispielsweise um die Beantragung einer Pflegestufe oder stellen Kontakte zum Care Center oder zu Sozialdiensten her. Sozialdienst
Der Sozialdienst wird konsiliarisch durch den Arzt der Station hinzu gebeten, falls sich nach einem stationären Aufenthalt unvorhergesehene persönliche und soziale Probleme ergeben. Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes bieten den Patienten und ihren Angehörigen individuelle Beratung zu Fragen und Hilfen für die Zeit nach der Entlassung an. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit mit dem ambulanten Pflegedienst, dem CareCenter, dem Wundmanagement, der Ergotherapie, der Physio- und Physikalischen Therapie sowie den vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens in Hamburg eine entscheidende Rolle.
Nachversorgungsangebote des Sozialdienstes sind u. a. Beratung und Informationen zu den Themen Pflegeversicherung, Hausnotruf, Selbsthilfegruppen, Vorsorgevollmachten/Betreuungsverfügungen und Betreuungen vom Amtsgericht. Weiterhin wird Unterstützung bei der Organisation von ambulanter Ver-sorgung sowie bei Verlegung in eine stationäre Einrichtung (z. B. Pflegeheim, Kurzzeitpflege) gegeben. Darüber hinaus erhält der Patient Hilfe zur Beantragung von Pflegehilfsmitteln und Sozialleistungen.
Mehr Informationen Stomaversorgung
Die Mitarbeiter des Marienkrankenhauses begleiten den Patienten während des stationären Aufenthaltes, aber auch in der Zeit danach, bei ihm zu Hause. Dabei steht immer ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Die Begleitung beginnt bereits vor der Operation. In Gesprächen möchten wir Vorurteile, Ängste und Zweifel abbauen. Unser Ziel ist es, Vertrauen zum Patienten aufzubauen und ihn Schritt für Schritt an die neue Lebenssituation heran zu führen. Wir erklären den Ablauf des Klinikaufenthaltes und wie nach der Entlassung das gewohnte Leben weitergeführt werden kann. Nach der Operation suchen wir zusammen mit dem Patienten die passende Vorsorgung nach seinen Bedürfnissen aus. In Schritten leiten wir zur selbständigen Versorgung der Stomaanlage an und wollen damit die Unabhängigkeit des Patienten fördern. Die Mitarbeiter des Ärztlichen Dienstes klären die Möglichkeiten der anschließenden Rehabilitation. Sollte der Patient vorübergehend oder auf Dauer nicht in der Lage sein, das Stoma selbst zu versorgen, vermittelt der Sozialdienst des Marienkrankenhauses Kontakt zu anderen Fachkräften, z. B. zu ambulanten Pflegediensten. Zur Entlassung organisieren wir die nötigen Versorgungsmaterialien und kommen gerne zu den ersten Wechseln nach Hause, um dort ergänzend beim Stomaumgang behilflich zu sein. Und auch danach stehen wir Ihnen weiter zur Seite: - Besuch unserer Patienten, Hilfestellung beim Einleben in den häuslichen Alltag
- Betreuung der Patienten bei Problemen mit der Stomaversorgung und Kontakt zum behandelnden Arzt
- Stomasprechstunde
- Auf Wunsch Lieferung der Stomaversorgungsartikel
- Regelmäßige Kontrolle der Stomaanlage und der eingesetzten Versorgungsprodukte
- Beratung über Neuerungen bei den Versorgungsartikeln
Wundmanagement
Das Wundmanagement trägt zum Entlassungsmanagement bei, indem Patienten mit Problemwunden, die zu Hause weitere professionelle Verbandswechsel benötigen, zu den Marien Ambulanten Gesundheitsdiensten übergeleitet werden. Informationen über Entlassungen und deren Weiterbehandlung werden an die Mitarbeiterin der Wundversorgung weitergegeben. Schon vor der Entlassung des Patienten wird der Kontakt zum Hausarzt aufgenommen und dieser unterrichtet. Hat der Patient bereits einen Pflegedienst, oder liegt dieser in einer pflegerischen Einrichtung, wird auch hier Kontakt aufgenommen und eine Zusammenarbeit angeregt. Eventuell ist auch nur eine Entlassungsversorgung (Material) erforderlich, in diesem Fall wird die Besorgung der benötigten Materialien über die Marien Ambulanten Gesundheitsdienste organisiert. Das Wundmanagement bietet dem Patienten dazu die Versorgung mit Verbandsmitteln inklusive der Beratung bei auftretenden Problemen. So werden schon im Vorwege viele Schritte bezüglich der Wundversorgung für den Patienten erledigt, so dass die im Marienkrankenhaus begonnene Therapie fließend in den ambulanten Bereich übergehen kann. |