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Orientierung bieten, Dialog fördern

1. Hamburger Krebstag des Kath. Marienkrankenhauses

Statistiken zufolge erkranken in Deutschland pro Jahr rund eine halbe Million Menschen an Krebs. Diese Diagnose ist mit zahlreichen Fragen verbunden. Worin besteht die geeignete Therapie? Wie lässt sich der Alltag mit Krebs gestalten? Wie stehen die Heilungschancen einer Krebserkrankung?

Das Zertifizierte Onkologische Zentrum am Kath. Marienkrankenhaus will Antworten auf diese Fragen geben und veranstaltet deshalb am Sonnabend, den 16. Juni 2012, den 1. Hamburger Krebstag im Hauptgebäude der Universität Hamburg. Kompetente Mediziner, Selbsthilfegruppen, Psychologen und Therapeuten bieten Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die aktuellsten Informationen zu Diagnostik, Therapie und Früherkennung bei den häufigsten Krebserkrankungen.

"Kein Tumor ist wie der andere", erläutert Prof. Dr. med. Christian Müller, Leiter des Zertifizierten Darmzentrums am Marienkrankenhaus und Moderator des Krebstages. "Fachlich fundierte und gleichzeitig verständliche Informationen über die Möglichkeiten der modernen Krebstherapie gewinnen deshalb an Bedeutung." Mit der Veranstaltung solle vor allem dem Wunsch vieler Patienten nach medizinischer Orientierung entsprochen werden. Müller: "Unser Ziel ist es, ein dauerhaftes Forum für den Austausch und den Dialog zu schaffen."

Auf dem Programm des 1. Hamburger Krebstages stehen unter anderem laienverständliche Vorträge zu Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs sowie zur Prävention von Tumorerkrankungen. Zudem beantworten Experten des Onkologischen Zentrums am Marienkrankenhaus Fragen zu Darmkrebs, Eierstockkrebs, Hautkrebs, Kopf-Hals-Tumoren und Lymphomen. Angebote zur psychoonkologischen Begleitung sowie Entspannungs- und Ernährungstipps runden die kostenlose Veranstaltung ab.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter: Telefon 040 / 25 46 - 12 62 oder info[at]marienkrankenhaus.org



1. Hamburger Krebstag
"Krebs – eine unheilbare Diagnose?"
Sonnabend, 16.06.12, 11.00-15.00 Uhr
Agathe-Lasch-Hörsaal (Hauptgebäude Uni Hamburg)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg



Hintergrund
Die Behandlung von Tumorerkrankungen ist ein Schwerpunkt des Onkologischen Zentrums am Marienkrankenhaus. Für die Behandlung von über 2.800 Tumorpatienten pro Jahr stehen die einzelnen operativen Organzentren (Brustzentrum, Darmzentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Kopf-Hals-Tumor-Zentrum, Prostatazentrum) sowie zwei Stationen für die internistische Onkologie und eine onkologische Tagesklinik zur Verfügung. Neben einer hoch spezialisierten Diagnostik inklusive einer modernen apparativen Ausstattung besteht eine enge Vernetzung zwischen den Fachabteilungen.

Mit der Spezialisierung auf die Immuntherapie und schonende Operationstechniken bei Prostata-, Blasen-, Darm-, Brust-, Eierstock-, und Lungenkrebs sowie Tumorerkrankungen im Kopf- und Halsbereich ist das Marienkrankenhaus über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt. 

Eine hochwertige Diagnostik durch das eigene Labor, die Radiologie und Pathologie sowie eine gesonderte Schmerztherapie und eine psychoonkologische Begleitung unterstützen die Spezialisten in den einzelnen Fachabeilungen mit zusätzlichem Expertenwissen im Sinne einer ganzheitlichen Therapie, die sich an den individuellen Anforderungen der Patienten orientiert.


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