MTRA am Institut für Radiologie
MTRA steht für die Berufsbezeichnung "Medizinisch-technische(r) Radiologieassistent(in)". Der Beruf der MTRA wird durch hohe medizinische und technische Anforderungen bestimmt. Einfühlungsvermögen, physische und psychische Belastbarkeit werden vorausgesetzt.
Viele Untersuchungen in der Radiologie sind nur in Teamarbeit zwischen dem Patienten, dem Arzt und der MTRA durchzuführen. Die Fürsorge für die Patienten, die technische Durchführung der Untersuchungen, einschließlich der Qualitätsssicherung und der dabei zu berücksichtigende Strahlenschutz sind die wesentlichen Tätigkeiten der MTRA.
MTRAs stellen die Verbindung zwischen verantwortungsbewusster, situationsgerechter und einfühlsamer Patientenversorgung und anspruchsvoller, hochentwickelter Technik dar.
Auf der Basis von fundiertem Wissen und Können werden zum einen auf Anforderung des Arztes selbständig Aufnahmen angefertigt, zum anderen unterstützen die MTRA den fachkundigen Arzt bei Funktions- und Kontrastmitteluntersuchungen von Blutgefäßen und Organen und bei Interventionen.
Zusätzlich gehören neben den vorgenannten Tätigkeiten die Ablaufkoordination (Terminierung/Vorbereitung der Patienten), ebenso die Dokumentation der durchgeführten Untersuchungen im RIS-System und das Bilddaten-Management im PACS-System zu den vielfältigen Aufgaben einer MTRA.