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Röntgenuntersuchungen in digitaler Technik (Digitale Radiographie)

Bei den Röntgenuntersuchungen werden Röntgenstrahlen zur Bilderzeugung eingesetzt.

Röntgenstrahlen: Man sieht sie nicht, man hört sie nicht - für viele Menschen ist radiologische Strahlung etwas Beunruhigendes oder gar Beängstigendes.
Bei den diagnostischen Anwendungen in unserem Röntgeninstitut wird auf höchste Sicherheit und eine geringst mögliche Strahlenbelastung geachtet.
Das speziell geschulte Personal und die modernsten Geräte unseres Röntgeninstituts bieten Gewähr dafür, dass die Strahlendosis im Einzelfall auf das absolut notwendige Minimum reduziert bleibt.

Die digitale Radiographie unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der normalen Röntgenaufnahme. Der Unterschied besteht hier letztlich nur darin, dass beim normalen Röntgen ein Photofilm belichtet wird, beim digitalen Röntgen aber eine elektronische Photoplatte.

Vorteile der Methode

Da die elektronische Photoplatte viel empfindlicher als ein normaler Röntgenfilm ist, kann die für eine Aufnahme erforderliche Strahlendosis in Abhängigkeit von der Aufnahmeregion um ein Zehntel bis ein Viertel verringert werden. Die Bildinformation wird bei der digitalen Radiographie elektronisch gespeichert, somit können die gewonnenen Bilder auch noch nachträglich weiterbearbeitet werden. Zum Beispiel lassen sich zu dunkle Stellen im Bild aufhellen, wodurch zusätzliche Aufnahmen vermieden werden können.

Roentgen-Thorax-Untersuchung
Roentgen-Thorax-Untersuchung

Digitale Röntgenaufnahmen werden in Abhängigkeit von der medizinischen Fragestellung in den verschiedenen Körperregionen durchgeführt.

Röntgenuntersuchungen liefern wichtige Informationen über krankhafte Veränderungen am Skelett, an den Lungen und anderen Organen. Wichtige Indikationen  sind hier z. B. der Nachweis knöcherner Veränderungen oder Ausschluss eines Knochenbruchs (z. B. nach Unfällen) oder die Beurteilung der Lungen bei der Frage nach einer Lungenentzündung oder dem Vorliegen von Lungentumoren.

Zu den Röntgenuntersuchungen gehören auch die Durchleuchtungsuntersuchungen, bei denen z. B. der Magen, der Darm oder die Venen mit Kontrastmitteln untersucht werden. Diese Untersuchungen finden bedingt durch andere moderne Techniken wie Ultraschall oder Endoskopie heutzutage nur noch relativ selten Anwendung.

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