Dieses Verfahren wird auch MRI, MRT oder Kernspintomographie genannt. Die Untersuchung erfolgt in einem röhrenförmigen Großgerät, in dem mit einem starken Magnetfeld und Radiofrequenzwellen anatomisch exakte Schnittbilder der untersuchten Körperregion angefertigt werden.
Wie beim Ultraschall kommen auch hier keine Röntgenstrahlen zum Einsatz. Die MRT wurde im letzten Jahrhundert hauptsächlich zur Untersuchung der großen Gelenke, der Wirbelsäule und des Hirnschädels eingesetzt. Heute ist sie unter anderem auch in der nicht-invasiven Gefäßdiagnostik, der funktionellen und strukturellen Herzdiagnostik und in der Abdominaldiagnostik im klinischen Alltag unverzichtbar. Auch neueste Verfahren wie die diffusionsgewichtete Lymphknotendarstellung und die Ganzkörperangiographie werden in unserem Haus angeboten. Als eines der wenigen Krankenhäuser in Hamburg setzen wir die MRT im Rahmen unserer "Stroke unit" bei Schlaganfallpatienten auch in der Akutphase rund um die Uhr ein.
Die Kernspintomographie erlaubt die Erstellung von Bildern in verschiedenen Ebenen (z. B. Quer- und Längsrichtung). Für die exakte räumliche Zuordnung der empfangenen Signale werden sogenannte Gradientenspulen des Kernspintomographen ein- und ausgeschaltet, dadurch kommt es während der Untersuchung zu relativ lauten Geräuschen. Die Lautstärke und auch die Art des Geräusches sind von der jeweiligen Untersuchung abhängig.
Flyer Magnetresonanztomographie, pdf
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