Vor der Pränatalen Diagnostik
Pränatale Diagnostik ermöglicht es, etwas über die Gesundheit des ungeborenen Kindes zu erfahren, sie kann aber auch Fragen, Ängste Unsicherheiten auslösen. Eltern müssen heute entscheiden, welche Untersuchungen sie in Anspruch nehmen wollen und Verantwortung tragen. Das neue Gendiagnostikgesetz weist deshalb der Beratung vor der Diagnostik einen wichtigen Stellenwert zu. Die Psychosoziale Beratung vor der Pränatalen Diagnostik informiert über Möglichkeiten, Risiken und Konsequenzen der Untersuchungen. Und sie bietet viel Raum um Fragen, Unsicherheiten und Ängste zu besprechen und Erwartungen zu klären. Auch andere Fragen oder Probleme im Zusammenhang mit der Schwangerschaft können hier besprochen werden. Diese bewusste Auseinandersetzung hilft, Klarheit zu finden und sich für den eigenen Weg zu entscheiden. Das stärkt die Ressourcen der Eltern.
Während der Pränatalen Diagnostik
Die Zeit des Wartens auf das Ergebnis der Untersuchung kann als belastend erlebt werden, Ängste und Unsicherheiten können sich verstärken. Hier kann ein Beratungsgespräch helfen, die Gefühle zu klären, um wieder in die eigene Kraft zurückzukommen.
Nach der Pränatalen Diagnostik
Wenn die vorgeburtliche Untersuchung Auffälligkeiten ergeben hat, müssen Eltern schwerwiegende Entscheidungen treffen. Können sie sich vorstellen, ein krankes Kind oder ein Kind mit einer Behinderung zu bekommen? Was bedeutet ein später Abbruch der Schwangerschaft? In dieser Krise hilft die Beratung, die belastende Situation zu begreifen und die eigene Haltung zu klären. In einer nichtwertenden Haltung unterstützt sie die Eltern dabei, die verschiedenen Möglichkeiten zu bedenken und ihren persönlichen Weg zu finden. Bei Bedarf vermittelt sie an weitere ExpertInnen und informiert über soziale Hilfen.