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Knochenbruchbehandlung mit modernsten Behandlungsmethoden

Knochenbrüche führen neben starken Schmerzen zu einem weitgehenden Funktionsverlust der betroffenen Extremität. Zunächst gilt es, im Rahmen der Primärversorgung eine Stabilisierung zum Beispiel durch einen Gips herbeizuführen und die Schmerzen zu bekämpfen.

Jeder einzelne Fall ist exakt zu beurteilen und das Behandlungsregime auf die Bedürfnisse und die Situation des Betroffenen abzustimmen. Neben der konservativen Therapie stehen eine Vielzahl von Operationsverfahren im Marienkrankenhaus zur Verfügung. So können zum Beispiel Brüche der großen Röhrenknochen im Schaftbereich mit intramedullären Kraftträgern, den sogenannten Marknägeln in einem sehr schonenden Operationsverfahren umgehend stabilisiert werden. In der Regel ist eine umgehende Teilbelastungsfähigkeit der Extremität wiederhergestellt.


Oberschenkelbruch über einer Knieprothese, stabilisiert mit einem retrograden Marknagel
Oberschenkelbruch über einer Knieprothese, stabilisiert mit einem retrograden Marknagel

Liegt ein Bruch eines großen Röhrenknochens mit einer Gelenkbeteiligung vor, oder handelt es sich um einen Bruch nahe einer einliegenden Endoprothese, so können winkelstabile Plattensysteme umgehend die Stabilisierung gewährleisten. Häufig sind diese Plattensysteme in einer minimal invasiven  eingeschobenen Technik anwendbar. Auch Marknägel können verwendet werden.

Ein Arm im Gips

Ziel ist die Wiederherstellung der korrekten anatomischen Stellung der Bruchfragmente zueinander und die Stabilisierung. Somit wird durch einen möglichst raschen Heilungsprozess
die Belastungsfähigkeit erzielt. In jedem Fall soll die sofortige postoperative frühfunktionelle Beübung erfolgen, um die Bewegungsfähigkeit der benachbarten Gelenke des verletzten Bezirkes zu erhalten und die Muskulatur zu trainieren.

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