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Ergotherapie

Ergotherapie wirkt, wenn's im Alltag hilft!

Die meisten von uns haben Glück. Sie können sehen, wohin Sie treten, können festhalten, was sie ergreifen und können gehen, wohin sie wollen. Aber was ist mit denen, die nicht ohne weiteres dazu in der Lage sind, einfach das zu tun, was Unbeeinträchtigten als selbstverständlich erscheint? Mit den Menschen, die Schwierigkeiten haben, Wasserhähne aufzudrehen, morgens ihren Kaffee zu kochen oder sich anzuziehen, weil sie einen Schlaganfall erlitten oder eine Hüftoperation überstanden haben? Sie alle sind dankbar für das Angebot der Ergotherapie.

Als Selbstzahler oder mit einer Verordnung (alle Kassen und privat) Ihres behandelnden Haus- oder Facharztes können Sie das gesamte Spektrum der Ergotherapie auch ambulant in Anspruch nehmen. Möchten Sie nach einem stationären Aufenthalt im Marienkrankenhaus die Therapie ambulant fortsetzen, so ist dies jederzeit nach Rücksprache möglich.

Das Team der Ergotherapie bietet Ihnen somit auch ambulant qualifizierte Therapien nach medizinisch-wissenschaftlichen Konzepten. Unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit im Therapeuten- und Ärzteteam ermöglicht die gezielte Behandlung auf allen Fachgebieten.

Die Behandlung erfolgt in Anlehnung an gängige Therapiekonzepte wie z. B. Bobath, Affolter, F.O.T.T (Fazio-Orale-Trakt-Therapie) und PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilation).

Gemeinsam mit dem Patienten und auch den Angehörigen ist die Arbeit der Ergotherapeuten an folgenden Zielen ausgerichtet:

  • den Alltag wieder selbständig zu bewältigen
  • mehr Lebensqualität zu erreichen
  • Erkrankungen vorzubeugen
mit einem Maßband wird der Armumfang gemessen

Indikationen für die Ergotherapie    

nach Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, z. B.

  • bei Wirbelsäulenerkrankungen
  • in der Unfall-, Gelenk- und Wiederherstellungschirurgie
  • bei Gelenk- und Weichteilerkrankungen
  • bei Erkrankungen des Muskelsystems

nach Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, z. B.

  • Schädelhirntrauma
  • M. Parkinson
  • Schlaganfall

nach Schädigung des Rückenmarks und der peripheren Nerven

Maßnahmen und Behandlungsinhalte  

  • Befunderhebung
  • Behandlungsplanung und -analyse
  • Vorbeugende und rehabilitative Maßnahmen (z. B. Gelenkschutztraining, Arbeitsplatzgestaltung, Wohnraumanpassungen)
  • Motorisch-funktionelle Behandlung
  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Hirnleistungstraining/neuropsychologisch orientierte Behandlung, z. B. mit spezieller Therapie-software am PC
  • Training lebenspraktischer und alltagsrelevanter Fertigkeiten
  • Hilfsmittelberatung und -training
  • Handwerkliche und gestalterische Angebote
  • Beratung und Anleitung von Angehörigen
 

Kontakt

Ambulantes Therapiezentrum
Anmeldung: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr
Telefon 040 / 25 46 - 22 27
Fax 040 / 25 46 - 18 22 31
ambthz[at]marienkrankenhaus.org


Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen des Ambulanten Therapiezentrums finden Sie Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhier.