Das Darmzentrum am Marienkrankenhaus bietet verschiedene Leistungen aus vielen unterschiedlichen Bereichen an:
- Diagnostikverfahren
- OP-Verfahren
- Chemotherapie
- Strahlentherapie
- Psychoonkologie
- Sozialdienst
- Stomatherapie
- Ernährungsberatung
- Seelsorge
- Palliativmedizin
Behandlung von Darmkrebs im Darmzentrum am Marienkrankenhaus
Operation
Die wichtigste Behandlungsmethode bei Darmkrebs ist die operative Entfernung des Tumors. Sie ist umso erfolgreicher, je früher der Tumor erkannt wird. Bei sehr früh erkannten Fällen reicht zumeist eine operative Versorgung ohne weiterführende Therapien aus.
Bei der Operation wird der Tumor mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zum umgebenden gesunden Gewebe mit den zugehörigen Lymphknoten entfernt. Die verbliebenen Darmenden werden wieder zusammengenäht. Der Verlust eines Darmanteils ist in der Regel kein Problem, da der verbliebene Rest die Funktion mit übernehmen kann.
Während der Operation werden der Tumor und das umliegende Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung zum Pathologen geschickt. Hier werden die Größe des Tumors, die Anzahl der vorhandenen und davon betroffenen Lymphknoten und die Radikalität der Operation bestimmt.
Bestrahlung
Eine Bestrahlung wird nur beim Enddarmkrebs angewendet. Sie wird mit einer Chemotherapie kombiniert. Eine Behandlung vor der Operation (neoadjuvante Therapie) hat den Sinn, den Tumor zu verkleinern und das Risiko des Auftretens eines Lokalrezidivs, d. h. das Wiederauftreten des Tumors an seiner ursprünglichen Lage, zu verringern.
Eine Bestrahlung nach der Operation soll ebenfalls das Risiko der Lokalrezidivbildung verringern. Dabei wird bei der Bestrahlung streng darauf geachtet, dass die umgebenden Organe möglichst wenig mit Strahlen belastet werden, um Strahlenschäden zu vermeiden.