Kopf-Hals-Karzinome stehen bereits an sechster Stelle der bösartigen Krebserkrankungen. Allein in Deutschland erkranken daran jährlich etwa 10.000 Menschen.
Zu den Karzinomen im Kopf-Halsbereich zählen unter anderem Krebserkrankungen im Bereich
- der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhlen
- der Mundhöhle und der Zunge
- des Rachens
- des Kehlkopfes
- der Schilddrüse und
- der Haut
Das Kopf-Hals-Tumor-Zentrum des Marienkrankenhauses ist richtungsweisend bei der Früherkennung, der Diagnose und der Therapie von Tumorerkrankungen im Kopf-Hals- Bereich. Unsere Patienten werden von einem interdisziplinären Team aus HNO-Ärzten, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Radiologen, Chirurgen, Onkologen und Psychoonkologen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgt. Im Rahmen der regelmäßigen interdisziplinären Tumorkonferenz wird für jeden Patienten ein auf sein Krankheitsbild zugeschnittenes, individuelles Therapiekonzept erarbeitet.
Auch die Vor- und die Nachsorge spielen bei der umfassenden Behandlung eine wichtige Rolle. Dies geschieht in enger Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen. Das Marienkrankenhaus bietet Patienten mit einer Kopf-Hals-Tumornachsorgesprechstunde eine regelmäßige Nachsorge an. Bereits jetzt werden alle in den letzten 30 Jahren erkrankten Patienten mit einem Kopf-Hals-Tumor im Marienkrankenhaus nachgesorgt.