Chemotherapie
Eine Chemotherapie kann durchgeführt werden, wenn durch eine Hormontherapie keine Wirkung mehr erzielt wird und der PSA-Wert steigt. In verschiedenen Studien konnte unter dieser Therapie eine Verlängerung der Überlebenszeit bewiesen werden. Die Chemotherapie wird wöchentlich, bzw. in höherer Dosierung 3-wöchentlich gegeben. Die Behandlung kann nach einer bestimmten Behandlungsdauer unterbrochen werden und zu einem späteren Zeitpunkt, abhängig vom Anstieg des PSA-Wertes, wieder aufgenommen werden.
Strahlentherapie
Im Wesentlichen werden zwei Strahlentherapien beim Prostatakarzinom angewandt: die perkutane Strahlentherapie und die permanente Seed-Implantation. Bei der perkutanen Therapie werden über 7 bis 9 Wochen Strahlen von außen über die Haut (perkutan) zugeführt.
Bei der permanenten Seed-Implantation werden kleine, radioaktive Metallstifte („Seeds“) in die Prostata vom Strahlentherapeuten und Urologen gemeinsam eingebracht. Diese Seeds geben kontinuierlich Strahlung bis zu einem Zeitraum von 10 Monaten ab.
Die Brachytherapie ist eine Kombinationstherapie aus intraprostatischer Bestrahlung in zwei Sitzungen (Iridium) mit einwöchigem Abstand - plus perkutaner Bestrahlung – Afterloading. Ziel: Die lokalen Nebenwirkungen der perkutanen Bestrahlung zu verringern. Dr. med. J. Zimmermann und die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie St. Georg sind hier unsere Vertragspartner.
Optimale Betreuung für unsere Patienten
Eine Krebserkrankung kann mitunter sehr belastend für den Patienten und seine Angehörigen sein. Um Sie optimal in dieser Zeit zu unterstützen, bieten wir Ihnen eine psychoonkologische Beratung ebenso an, wie eine seelsorgliche Betreuung. Außerdem steht Ihnen unser Sozialdienst und die Ernährungsberatung zur Seite.