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Zertifizierung & Akkreditierung

Bereits im Jahr 2002 hat sich die Krankenhausleitung entschlossen, unser bereits vorhandenes Qualitätsmanagementsystem nach dem KTQ®-Verfahren zu systematisieren und eine Zertifizierung anzustreben.

Die KTQ® (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) ist eine Gesellschaft, die von der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und den Spitzenverbänden der Krankenkassen getragen wird und ein Zertifizierungsverfahren speziell für die QM-Systeme von Krankenhäusern entwickelt hat.

Um ein Zertifikat zu erhalten, muss das Krankenhaus in einer so genannten Visitation (Audit) nachweisen, dass es in den Kategorien

  • Patientenorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Sicherheit im Krankenhaus
  • Informationswesen
  • Krankenhausführung
  • Qualitätsmanagement

zahlreiche Qualitätsanforderungen umfassend erfüllt.

Die Visitation wird von drei Qualitätsexperten aus dem ärztlichen, pflegerischen und kaufmännischen Bereich anderer Krankenhäuser durchgeführt, die vier Tage lang Stationen und Bereiche des Marienkrankenhauses begehen, viele Dokumente prüfen und zahlreiche Gespräche mit den Mitarbeitern in allen medizinischen und nicht-medizinischen Krankenhausbereichen führen.


Im Folgenden eine Auswahl der von den Visitoren festgestellten Stärken des Marienkrankenhauses:

  • Zentrale Anlaufstelle im Klinikum ist die 24 Stunden am Tag besetzte Hauptforte bei der für Patienten und Besucher erforderliche Informationen elektronisch bereitgestellt werden […] Ein besonderer Service wird durch die ehrenamtlichen Lotsendienste angeboten.

  • Im Rahmen der Erfüllung von Patientensicherheitszielen wurden verschiedene Verbesserungen eingeführt (z.B. Patientenidentifikationsarmbänder, die OP-Checkliste mit Markierung der Seite, das team-time-out sowie Präventionsmaßnahmen z.B. im Bereich Sturz und Dekubitus).

  • Im gesamten Krankenhaus sind 19 halbautomatische Defibrillatoren aufgestellt. Ein Schulungsprogramm (Basis-life-support) für alle Mitarbeiter, die direkten Patientenkontakt haben liegt vor. Mitarbeiter der Reanimationsteams nehmen an Mega-Code-Trainings nach den Richtlinien der Bundesärztekammer (ALS) teil.

  • Im Marienkrankenhaus werden regelmäßige, interne Befragungen der Patienten ("Bitte stören") durchgeführt, die Vorgehensweise ist geregelt […]. Es wurden konkrete, die Patientenversorgung betreffende Maßnahmen aus den Befragungsergebnissen abgeleitet.

  • [Im Marienkrankenhaus] stehen verschiedene Räumlichkeiten z. B. eine Cafeteria, der Oasenraum und die Kapelle zur Verfügung. Mit Hilfe von Patientenservicemappen […] werden die Patienten über die verschiedenen Serviceangebote sowie über stationsspezifische Versorgungsangebote informiert. Die Krankenhausküche hat das RAL-Gütezeichen erhalten […]. Ein Austausch der angebotenen Essenskomponenten ist möglich. Religiös und kulturell bedingte Bedürfnisse werden im Speiseangebot berücksichtigt.

  • Im Rahmen der Personalentwicklung werden Mitarbeitergespräche mit einer Erhebung eines eventuellen Fort- und Weiterbildungsbedarfes und der Möglichkeit zur Vereinbarung von Zielen geführt.

  • Das Marienkrankenhaus wird seiner gesellschaftlichen Verantwortung durch zahlreiche Maßnahmen und Aktionen gerecht. (z.B. tägliche Armenspeisung, medizinische Betreuung von Sportvereinen, Versorgung von Friedensdorf-Kindern) Ein breites Angebot an kulturellen Veranstaltungen im Krankenhaus wird angeboten (z.B. Kunstausstellungen, Konzerte).
KTQ-Logo

Diesem Verfahren hat sich das Marienkrankenhaus nun bereits zum dritten Mal erfolgreich unterzogen und damit im Juni 2011 das bis 2014 gültige KTQ®-Zertifikat für sein Qualitätsmanagement-System erworben.

KTQ-Zertifikat, pdf


Zertifizierung des Zentrums für Notfall- und Akutmedizin nach DIN EN ISO 9001:2008

Zertifizierungslogo Zentrum für Notfall- und Akutmedizin

Im Februar 2012 wurde das Zentrum für Notfall- und Akutmedizin von der DIOcert GmbH nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Auszeichnung für das Qualitätsmanagement gilt für die Bereiche: Praxis für Allgemeine Akutmedizin, Interdisziplinäre Notaufnahme und Kurzstationäre Notfallmedizin.

Zertifikat DIN EN ISO 9001:2008, pdf



Zertifizierung als Lokales Traumazentrum (Oktober 2011)

Die DIOcert GmbH und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie haben die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie als Lokales Traumazentrum im TraumaNetzwerk DGU zertifiziert. Die Zertifizierung erfolgte in Übereinstimmung mit den Empfehlungen zur Schwerstverletztenversorgung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und den Richtlinien TraumaNetzwerk DGU.

Zertifikat Lokales Traumazentrum, pdf


Zertifizierung der Chest Pain Unit 
(Juli 2010)

Zertifizierungslogo der Chest Pain Unit

Die Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) des Marienkrankenhauses hat das Prüfsiegel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) erhalten. Eine Chest Pain Unit (CPU) dient der Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz. „Chest Pain Unit –DGK zertifiziert“ ist mittlerweile eine eingetragene Marke, die diesen Standard hervorheben möchte.

Zertifikat CPU, pdf

Das Emblem des Marienkrankenhauses am Haupteingang

Zertifizierung des Prostatazentrums
(Mai 2010)

Auszug aus dem Auditbericht (Mai 2010)

„Während des Audits zeigten sich viele positive Aspekte, von denen beispielhaft
einige Punkte hervorzuheben sind:

Zertifikat Prostatazentrum
  • positiver Gesamteindruck
  • gut etablierte und langjährige Kooperation mit externen Partnern
  • transparente und gut strukturierte Behandlungspfade
  • kollegiale, freundliche und zuvorkommende Atmosphäre"

Zertifikat OnkoZert, pdf

Rezertifizierung des Gynäkologischen Krebszentrums (Juni 2012)

Zertifikat Gyn. Krebszentrum
Auszug aus dem Auditbericht (Juni 2012)

"Kennzahlen, Auditbericht und Erhebungsbogen zeigen sich hervorragend."

Zertifikat OnkoZert, pdf


Zertifikat RAL-Gütezeichen

Zertifizierung der Küche (Oktober 2009)

Die Küche wurde von der Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. (GEK) mit dem sogenannten RAL-Gütezeichen Kompetenz richtig Essen "Speisenvielfalt und Diäten" ausgezeichnet. Das RAL-Gütezeichen ist ein wertvolles und selten verliehenes Zertifikat und steht als Garant für geprüfte Qualität. Mit diesem Zertifikat unterliegen wir der regelmäßigen Prüfung durch die RAL GEK.


Zertifikat RAL Gütezeichen, pdf

Rezertifizierung des Darmzentrums (September 2012)

Auszug aus dem Auditbericht (September 2012)

Besonders hervorzuheben ist die fachlich sehr fundierte, freundliche und immer ziel- und lösungsorientierte Auditatmosphäre sowie:

  • die gestiegene Fallzahl in diesem Jahr
  • die vorbildliche Kooperation mit den niedergelassenen Onkologen
  • die vorbildliche Tumorkonferenz mit Einbindung vielfältiger externer Teilnehmer auch für das eigene Versorgungsspektrum

Zertifikat OnkoZert, pdf


Zertifizierte Stroke Unit der Neurologischen Klinik (April 2009 / April 2012)

Zertifikat Stroke Unit

Die LGA InterCert hat die Stroke Unit der Neurologischen Klinik im Jahr 2009 zertifiziert. Es wurde ein Qualitätsmanagement-System für eine Regionale Stroke Unit mit 4 Betten eingeführt, das dem Qualitätsstandard der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe entspricht. 2012 unterzog sich das Marienkrankenhaus erneut einer Überprüfung und erhielt ein neues Zertifikat, das bis zum Jahre 2015 gültig ist. 

Zertifikat Stroke Unit, pdf


Zertifizierung des Brustzentrums der Frauenklinik nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Senologie (März 2008)

Auszug aus dem Auditbericht, März 2008

"Der Gesamteindruck in dem Zertifizierungsaudit ist positiv, eine Empfehlung zur Erteilung des Zertifikats kann ausgesprochen werden. ... Besonders hervorzuheben sind:

Zertifikat Brustzentrum
  • Die hohe Motivation aller am Brustzentrum Beteiligten zum weiteren Ausbau der bereits bestehenden und gefestigten Strukturen.
  • Die hohe Primärfallzahl.
  • Die weitgehend einheitliche Führungsstruktur aller Beteiligten.
  • Die bereits zum Zeitpunkt der Erstzertifizierung vorhandenen Strukturen für Tumordokumentation und Dokumentationsassistenz, die weit über die üblicherweise bei Erstzertifizierungen vorgefundenen Strukturen hinausgehen und teilweise als vorbildlich zu betrachten sind.

Zertifikat OnkoZert, pdf


Zertifizierung des QM-Systems in der Akutschmerztherapie (Juli 2008)

Im Juli 2008 haben wir für dieses Jahr unsere letzte Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 durch den TÜV  Rheinland mit großem Erfolg bestanden. Ziel des Audits war es, festzustellen, ob die gestellten Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem als Voraussetzung für die Erteilung des TÜV-Zertifikates "Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie" basierend auf der "Initiative schmerzfreie Klinik, akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerz" erfüllt werden.

Auszug aus dem Auditbericht:"Leitung und Mitarbeiter zeigen ein hohes Engagement und Wissen im Bereich des Qualitätsmanagements Akutschmerztherapie. Sehr positiv fiel der engagierte Arbeitseinsatz der Mitarbeiter auf.

Zertifikat Akutschmerztherapie

Zertifizierung des Instituts für Pathologie (Juli 2008)

Auch das Institut für Pathologie wurde bereits zum zweiten Mal nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Im Auditbericht der DEKRA-Auditoren heißt es: "Das Rezertifizierungsaudit ergab, dass das pathologische Institut weiter mit und an seinem Qualitätsmanagementsystem arbeitet."

Mehr Informationen

Gesetzlicher Qualitätsbericht nach § 137 SGB V

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2010, pdf

 


Kontakt

Qualitätsmanagement
Karin Otto
Telefon 040 / 25 46 - 12 66
Fax 040 / 25 46 - 18 12 66
otto.qm[at]marienkrankenhaus.org

Anke Bosse
Telefon 040 / 25 46 - 12 68
Fax 040 / 25 46 - 18 12 68
bosse.qm[at]marienkrankenhaus.org