Ihre Gefäßchirurgie Hamburg

Das Zentrum für Gefäßchirurgie im Marienkrankenhaus Hamburg ist Teil der interdisziplinären Gefäßmedizin, in der sich ein Team verschiedener Disziplinen um Patienten mit Gefäßerkrankungen kümmert.

Am häufigsten werden Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine (sogenannte Schaufensterkrankheit) und Patienten mit schlecht heilenden Wunden behandelt (z.B. diabetischer Fuß). Die Therapie hat sich dabei in den letzten Jahren zunehmend gewandelt, so dass immer schonender vorgegangen werden kann. Bei der Behandlung betrachten wir stets den ganzen Menschen, da die Erkrankung in der Regel den gesamten Körper betrifft.

  • Unser Gefäßzentrum

    Hier erfahren Sie mehr zu unserem Gefäßzentrum. Montag bis Freitag  von 8.00 bis 16.00 Uhr stehen wir Ihnen auch gern unter Tel. 040 / 25 46-26 82 zur Verfügung. Im Notfall: Zentrum für Notfall- und Akutmedizin, Tel. 040 / 25 46-10 03

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Folgende Erkrankungen treten oft gemeinsam auf und sind demzufolge bei Gefäßpatienten häufig: Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“), Herkranzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Behandlung richtet sich in ersten Linie nach dem Schweregrad der Durchblutungsstörung.

Gefäßchirurgie in Hamburg: Behandlung von Durchblutungsstörungen 

Therapiemöglichkeiten sind eine Ballonerweiterung (gegebenenfalls durch einen sogenannten Stent unterstützt), eine Operation bei einer Durchblutungsstörung mit Erweiterungsplastik oder ein Bypass. Das heißt eine Überbrückung des Verschlusses wird erst bei einer deutlichen Einschränkung des Patienten in der Gefäßchirurgie eingesetzt. Speziell die Therapie von früher sehr aufwändig zu behandelnden Verschlüssen der Unterschenkelgefäße hat durch die modernen Verfahren große Fortschritte gemacht.

Der neue Zentral-OP für Gefäßchirurgie auf Top-Niveau
Für die Gefäßchirurgie in Hamburg bedeutet der neue Zentral-OP im Marienkrankenhaus einen echten Quantensprung.

Im Marienkrankenhaus kümmert sich ein Team aus verschiedenen Abteilungen um die Patienten. Neben den Gefäßchirurgen sind dies Angiologen aus dem Zentrum Innere Medizin, Kardiologen und Radiologen, die alle auch minimal-invasiv Durchblutungsstörungen und andere Gefäßerkrankungen behandeln. Die neurologische Abteilung befasst sich mit den Durchblutungsstörungen der Halsarterien und deren Folgen. Wir beheben Engstellen an der Halsschlagader (Arteria carotis) und helfen dadurch, Schlaganfälle zu verhindern.

Daneben sind Wundmanager auf den Stationen speziell für eine Wundtherapie auf hohem Niveau (zum Beispiel Vakuumtherapie, Elektrotherapie) tätig. Das Marienkrankenhaus ist Mitglied im Hamburger Wundzentrum (www.wundzentrum-hamburg.de). 

Leider ist bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen mit Infektion von abgestorbenem Gewebe auch eine Amputation bisweilen nicht zu vermeiden. Hier spielt auch das Thema: „Was tun nach einer Amputation?“ eine Rolle. Die Rehabilitation kann danach oft im Marienkrankenhaus begonnen werden. Über den Sozialdienst und andere Mitarbeiter wird vor der Entlassung sichergestellt, dass es nach dem Krankenhausaufenthalt sinnvoll weitergeht.

Erkrankungen der Bauchschlagader 

Eine weitere Erkrankung als Folge von Arteriosklerose ist ein Aneurysma, das heißt eine deutlich erweiterte Schlagader, die vor allem im Bauch zu finden ist. Neben der klassischen Operation zur Therapie des Aneurysmas bieten wir auch die in den letzten Jahren zunehmend optimierte minimal-invasive Versorgung durch Endoprothesen an, die über die Leistenschlagadern in die Bauchschlagader eingebracht werden. Auch in anderen Körperregionen (zum Beispiel in den Becken- und Kniekehlenschlagadern) kann die Behandlung schonend erfolgen.

Die oft komplexen Gefäßerkrankungen setzten vor der Therapieempfehlung eine moderne Diagnostik voraus. In der Angiologie und Radiologie werden durch Ultraschall, moderne Kernspintechnik oder mittels Computertomographie oder digitale Angiographie Untersuchungen für die Therapieplanung durchgeführt.

Hybrid-OP: mobiles Röntgengerät liefert brillante Bilder während des Eingriffs

Um Gefäß-Patienten schonend zu behandeln, geht der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC). Die Herausforderung: je filigraner eine OP ist, desto besser muss auch die unterstützende Technologie sein. Ein neuer Hybrid-OP im Marienkrankenhaus verbindet chirurgische Kompetenz und modernste Bildgebung.

Das Angiographiesystem Cios Alpha bildet das Herzstück des Hybrid-OP. Der Vorteil liegt darin, dass während eines gefäßchirurgischen Eingriffs unmittelbar auf bildgebende Verfahren zugegriffen und bei Bedarf endovaskulär im Sinne einer Hybrid-Operation verfahren werden kann. So lässt sich zum Beispiel während eines Eingriffs an den Becken - und Beingefäßen jederzeit eine radiologische Darstellung der entsprechenden Gefäße erstellen und bei Bedarf ‚on table‘ eine zusätzliche endovaskuläre Gefäß-Intervention mittels Ballon-Angioplastie oder Stent-Implantation vornehmen. Die Eingriffe werden damit insgesamt umfassender und lassen sich viel besser feinjustieren und überwachen.

Im Marienkrankenhaus wird der Hybrid-OP in erster Linie für intraoperative Becken- und Extremitäten-Angiographien, sowie für Interventionen im Rahmen einer Gefäß-Operation, als auch für die endovaskuläre Versorgung von Aorten-Aneurysmen genutzt.

Chirurgen bei einem Eingriff im Hybrid-OP

Kontakt & Fragen

Rufen Sie uns gern an unter Tel. 040/25 46-14 02. Die Gefäßchirurgie in Hamburg ist für Sie da! 

Beratung in der Gefäßchirurgie Hamburg