Carotisstenose – Risiko für Schlaganfall?!

Eine Carotisstenose ist eine Einengung im Bereich der Halsschlagader (Arteria carotis). Hier können sich Blutgerinnsel bilden, die entweder zu einem Verschluss der Halsschlagader führen, in Blutgefäße im Gehirn weitergeleitet werden und/oder Gefäßabschnitte verstopfen. Je nach Grad der Verengung besteht so ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall.

Diese Engstellen müssen nicht zwangsläufig operiert oder interventionell behandelt werden, ohne Symptome reicht häufig eine medikamentöse Therapie aus. Wenn bereits ein Schlaganfall ausgelöst wurde, kann die Verengung mithilfe eines Stentes aufgedehnt oder der Kalkplaque in einer Operation ausgeschält werden. Welche Therapie bei Carotisstenose angewendet wird, hängt von vielen Faktoren, unter anderem von möglichen Vorerkrankungen und des Alters des Patienten ab. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden Patienten im Marienkrankenhaus über Therapiekonzepte und weiterführende Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt.

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