Internistische Intensivmedizin

Auf der Intensivstation werden die lebensnotwendigen Körperfunktionen des Patienten überwacht. Ziel ist die optimale Versorgung, wenn es zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall von Organen gekommen ist.

Ein wesentlicher Aspekt der Intensivmedizin ist die ständige Anwesenheit von Ärzten und Pflegepersonal. So ist sichergestellt, dass selbst kleinste Veränderungen des Gesundheitszustandes eines Patienten sofort erkannt und ohne Verzögerung behandelt werden.

Unser kompetentes Team begleitet Patienten und Angehörige bei einem Aufenthalt auf der Intensivstation.

Auf den Stationen werden sämtliche internistischen Erkrankungen diagnostiziert und therapiert. Die Funktionsabteilung erlaubt alle diagnostischen Eingriffe aus dem Bereich der Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie und Hämatologie. Die Schulung von Diabetikern ist ein weiterer Schwerpunkt des Zentrums und wird durchgeführt von speziell ausgebildeten Ärzten, Diätassistentinnen und Fußpflegern.

Angehörige jederzeit willkommen

Unsere Medizinische Intensivstation wurde 2015 von der Stiftung Pflege mit dem Zertifikat „Angehörige jederzeit willkommen“ ausgezeichnet. Diese Zertifizierung würdigt unser Engagement für mehr Menschlichkeit.

Folgende Information bietet Besuchern auf der Intensivstation eine erste Orientierung und Information. 

  • Ansprechpartner & Kontakt

    Kontakt
    Chefarzt: Prof. Dr. Andreas van de Loo
    Telefon 040 / 25 46 - 21 02
    Fax 040 / 25 46 - 21 00
    vandeloo.innere@marienkrankenhaus.org

    Chefarzt: Prof. Dr. Udo Vanhoefer
    Telefon 040 / 25 46 - 25 02
    Fax 040 / 25 46 - 25 00
    vanhoefer.innere@marienkrankenhaus.org

    Medizinische Intensivstation: 
    Telefon 040/25 46-21 21
    Fax 040/25 46-21 20
    its.innere@marienkrankenhaus.org

    Bereichsleitung: B. Rahn
    Pflegefachleitung: Pfl. C. John
    Fachbeauftragte: Sr. Jennifer Fuhrmann

  • Besuche & Besuchszeiten

    Regelmäßige Besuche von nahen Angehörigen sind für den Genesungsverlauf des Patienten von großer Bedeutung und uns herzlich willkommen.

    Um die Privatsphäre all unserer Patienten zu schützen und einen möglichst ungestörten Behandlungsaufenthalt zu gewährleisten, bitten wir Sie, Ihre Angehörigen mit nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig zu besuchen. Wenn Sie den Wunsch haben, Ihren Angehörigen gemeinsam mit Ihren Kindern zu besuchen, ist es empfehlenswert zuvor Rücksprache mit dem Arzt oder der betreuenden Pflegekraft zu halten.

    Auf einer Intensivstation werden häufig Patienten mit schwer zu therapierenden Infektionen behandelt. Sollte das bei Ihrem Angehörigen der Fall sein, müssen wir Sie bitten, vor Betreten des Zimmers entsprechende Schutzkleidung anzulegen.

    Grundsätzlich können Sie als Angehöriger jederzeit zu Besuch kommen. Die Erfahrungen haben allerdings gezeigt, dass ohne Rücksprache mitunter sehr lange Wartezeiten durch anstehende Untersuchungen und Eingriffe entstehen können. In der Zeit von 15:00 bis 20:00 Uhr finden erfahrungsgemäß weniger Untersuchungen statt und es sind genügend Ärzte anwesend, um Ihre Fragen zu beantworten

    Bei Fragen zum medizinischen Verlauf Ihres Angehörigen wenden Sie sich an unsere Stationsärzte täglich in der Zeit von 15:00 bis 20:00 Uhr.

    Sie erreichen die Medizinische Intensivstation über Eingang A (Angerstraße 16). Bitte nehmen Sie den Fahrstuhl in das 2. OG (Haus 1, Bereich 1).  

    Vor Ort können sie über eine Gegensprechanlage Kontakt zu den jeweiligen Abteilungen aufnehmen und werden eingelassen. Im Wartebereich stehen für Sie Schließfächer bereit, um Ihre Wertsachen zu verstauen.

  • Verhalten auf der Station

    Scheuen Sie sich nicht, Ihren Angehörigen anzusprechen oder zu berühren. Auch wenn es den Anschein hat, dass er schläft, spürt er Ihre Nähe. Denken Sie daran, dass Sie ihm durch Ihre Zuwendung helfen, seine schwierige Situation zu bewältigen.

    Häufig sind Patienten nach einem mehrtägigen, künstlichen Schlaf verwirrt und neigen zu Halluzinationen. Dies ist nur ein vorübergehender Zustand, der sich in verschiedenster Ausprägung über einige Tage hinziehen kann. Kommen Sie trotzdem weiterhin zu Besuch und berichten Sie Ihrem Angehörigen über das aktuelle Geschehen in der Familie und im Freundeskreis. Bekannte Dinge und Sachverhalte helfen ihm, in die Realität zurückzufinden.

    Versuchen Sie, nachts Ruhe zu finden, und schonen Sie Ihre Kräfte. Wenn es Ihrem Angehörigen wieder besser geht, braucht er Ihre Hilfe. Ein Krankheitsverlauf geht nie einheitlich in eine Richtung. Selbst wenn es Ihrem Angehörigen zunächst wieder besser geht, können Tage kommen, an denen Rückschläge zu verzeichnen sind. Der Wechsel von Hoffnung und Enttäuschung kann sehr kräftezehrend sein und bei Ihnen zu Erschöpfungszuständen führen. Ein solcher Verlauf ist nicht ungewöhnlich und sollte Sie nicht entmutigen.

  • Therapie & Therapiehilfen

    Durch seine Erkrankung oder als Folge der notwendigen Therapie, kann sich das Aussehen Ihres Angehörigen verändert haben. So werden einige unserer Patienten wegen einer Störung der Atemfunktion mit einem Beatmungsgerät künstlich beatmet. Dazu wird ihnen ein Schlauch durch den Mund in die Luftröhre gelegt. Während der Beatmung blockiert dieser Schlauch die Stimmbänder, so dass der Patient nicht in der Lage ist, zu sprechen. Nach Entfernung des Schlauches ist dies jedoch wieder möglich.

    Um den Stress der Beatmungstherapie für den Patienten zu minimieren, werden Beruhigungs- und Schmerzmittel über Infusionen verabreicht. Die Nahrung nimmt der Patient über einen Schlauch, der über die Nase in den Magen gelegt wird, auf.

    In einigen Fällen ist zur Entgiftung eine Blutwäsche erforderlich, die über ein Dialysegerät erfolgt. Damit jederzeit hochwirksame Medikamente in den Kreislauf gegeben werden können, haben alle unsere Patienten einen Blutgefäßzugang, der am Hals oder am Arm, in seltenen Fällen auch in der Leiste, liegt.

  • Seelsorgerische Begleitung

    Viele von Ihnen wünschen sich für Ihre Angehörigen gerade in schweren Stunden spirituellen Beistand. Wenden Sie sich an die zuständige Pflegekraft, die gern, unabhängig von der Konfession, unser Seelsorgeteam verständigen wird. 

  • Gibt es schriftliche Informationen?

Kontakt

Sie erreichen die Medizinische Intensivstation unter Tel. 040/25 46-21 21. Wir sind für Sie da!