Künstliches Kniegelenk - Ihre Fragen

Wir geben Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Patienten. Scheuen Sie sich nicht, sich an uns zu wenden. Ob vor der OP, danach oder generell zum Leben mit Ihrer Endoprothese - wir sind immer für Sie da! 

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  • Wann ist eine Operation sinnvoll?

    Erst einmal sollten Sie als Patient für sich entscheiden, wie stark Ihre alltägliche Beeinträchtigung und die Schmerzen sind, und ob eine Operation Ihre Lebensqualität verbessern könnte. Zudem kann Ihr Chirurg mithilfe von Röntgenaufnahmen und Ihrer bisherigen Krankheitsgeschichte entscheiden, ob eine Operation für Sie passend ist. Alternative Methoden helfen, die Zeit bis zur Operation zu überbrücken – vorausgesetzt die Schmerzen sind nicht unerträglich.

  • Welche Vorteile hat ein totales Knie-Implantat?

    Bei 90-95 Prozent der Patienten ist zu beobachten, dass sie aktiver werden und fast ihre ursprüngliche Beweglichkeit wiedererlangen. Bei ihnen werden gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt und sie klagen nicht länger über Schmerzen.

  • Bin ich für diese Operation schon zu alt?

    Sind Sie bei guter Gesundheit und hegen Sie den Wunsch nach einem aktiven Leben, spielt Ihr Alter keine Rolle. Ihr Arzt berät Sie gern, ob ein Eingriff für Sie in Frage kommt.

  • Wie lange hält mein Implantat?

    Grundsätzlich ist die Lebensdauer des Implantats von den Lebensgewohnheiten, der Belastung und der Gesundheit abhängig. Durchschnittlich halten sie aber mindestens 10-15 Jahre. Werden sie allerdings starken Belastungen ausgesetzt, kann dies zum Versagen der Implantate führen. In diesem Fall müssten sie ersetzt werden.

  • Welche Komplikationen können auftreten?

    Die schwersten Komplikationen können Infektionen und Blutgerinnsel sein. Um dem vorzubeugen, werden Antibiotika und Blutverdünnungsmedikamente verabreicht. Spezielle Vorkehrungen im Operationssaal oder auch die postoperative Waschung helfen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Und die meisten Operationen verlaufen in der Tat problemlos. Das Risiko ist also sehr gering.

  • Kann das Prothesenmaterial Allergien auslösen?

    Damit Ihr Arzt das richtige künstliche Gelenk für Sie aussuchen kann, unterrichten Sie ihn bitte über eventuell vorliegende Metall-Allergien.

  • Wie sehen die Narkose-Optionen aus?

    Grundsätzlich kann unter Vollnarkose oder einer Regionalanästhesie, bei der nur die untere Körperhälfte betäubt und keine künstliche Beatmung notwendig wird, operiert werden. Da der Patient sich in einem so genannten „Dämmerschlaf“ befindet, können aber auch hier die Erinnerungen an Einzelheiten fehlen.

  • Wird eine Bluttransfusion notwendig?

    Im Normalfall ist dies nicht notwendig, in Einzelfällen kann es allerdings dazu kommen. Bei weiteren Fragen hilft Ihnen Ihr behandelnder Arzt.

  • Werde ich Schmerzen haben?

    Beschwerden nach der Operation sind normal. Diese werden allerdings mit speziellen Medikamenten gedämpft.

  • Welche Narben werde ich haben?

    Normalerweise wird eine ca. 15 cm lange Narbe entlang der Mitte Ihres Knies verlaufen. Es sei denn, Sie wurden dort schon operiert. In diesem Fall kann die alte Stelle benutzt werden.

  • Wann werde ich mich wieder bewegen können?

    Bereits am Tag Ihrer OP beginnen wir schonend mit Ihrer Mobilisation. Nach und nach werden Sie in den kommenden Tagen aufstehen, sitzen und mit Gehhilfen das Krankenhaus entdecken können.

  • Werde ich Gehstützen brauchen?

    Empfohlen ist ein ca. sechswöchiger Gebrauch von Gehstützen.

  • Muss ich meine Ernährung umstellen?

    Wählen Sie eine gesunde und ausgewogene Ernährung, um eventuelles Übergewicht zu reduzieren. Das erhöht die Lebensdauer Ihrer Prothese. Ansonsten ist keine besondere Diät erforderlich.

  • Wie lang wird mein Klinikaufenthalt sein?

    Dies ist entscheidend von Ihren Fortschritten und der allgemeinen Genesung anhängig.

  • Wie geht es weiter, wenn ich die Klinik verlassen habe?

    Hier setzt die weitere Behandlung in einer stationären oder ambulanten Rehabilitation an.

  • Wann kann ich an meinen Arbeitsplatz zurückkehren?

    Ist Ihr Heilungsverlauf optimal und führen Sie eine körperlich wenig belastende Beschäftigung aus, können Sie schneller wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren. In der Regel spricht man von einer sechswöchigen Schonzeit.

  • Werde ich zu Hause Hilfe brauchen?

    Es kommt auf Ihre Fortschritte an. Aber sicherlich benötigen Sie in den ersten paar Tagen oder Wochen Hilfe bei der Zubereitung von Speisen etc. Es ist ratsam, Familienmitglieder oder Freunde verfügbar zu haben. Nach Möglichkeit sollten Sie außerdem so viel wie möglich vor Ihrer OP vorbereitet haben. Dies kann z. B. das Waschen der Wäsche, die Gartenarbeit, frisch bezogene Betten oder das Vorbereiten von Mahlzeiten sein.

  • Wann werde ich wieder Auto fahren können?

    Um diese Frage zu beantworten spielen sowohl Fahrzeugtyp als auch die Tatsache, ob Sie am linken oder rechten Bein operiert wurden eine entscheidende Rolle. Haben Sie ein Automatikgetriebe und wurden am linken Bein operiert, können Sie bereits eher wieder fahren. Ist das rechte Bein betroffen, kann es bis zu 12 Wochen dauern, bis Sie wieder fahrtüchtig sind. Besprechen Sie alles weitere mit Ihrem Arzt.

  • Was sollte ich nach der Operation vermeiden?

    Vermeiden Sie Aktivitäten mit hohem Stoß- sowie Sportarten mit hohem Unfallrisiko. Das kann für das neue Gelenk gefährlich sein.

  • Muss ich bei Reisen etwas beachten?

    Nehmen Sie am besten Ihren Prothesenpass mit, denn bei der Sicherheitskontrolle kann das Metall im Implantat schon einmal den Alarm auslösen.

  • Was werde ich durch mein neues Knie spüren und wie lange?

    Ab und zu kommt es vor, dass Patienten bis zu einem Jahr nach der OP eine Art Taubheit an der Narbenaußenseite spüren. Dies ist völlig normal und sollte nicht zur Beunruhigung führen. Genauso lange oder länger kann auch das Niederknien noch Probleme bereiten. Das Aufeinandertreffen der zwei künstlichen Oberflächen kann ebenfalls ein Knacken beim Bewegen auslösen, was aber üblich ist. Eine Vollstreckung des Gelenks und das Beugen über 90° sollten möglich sein.

  • Wie oft muss ich zur Kontrolle und muss ich auch dorthin, wenn ich keinerlei Beschwerden habe?

    Üblicherweise findet die Abschlussuntersuchung in der 12. Woche nach dem Eingriff statt. Die weiteren Kontrolluntersuchungen sollten mindestens einmal im Jahr oder nach Vorgabe Ihres Arztes erfolgen. Sollten Schmerzen und sonstige Anzeichen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

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