Shunt-Zentrum Hamburg: Dialysepatienten im Fokus

Das Shunt-Zentrum Hamburg mit dem Schwerpunkt der Dialysezugangchirurgie ist unmittelbar in das Gefäßzentrum integriert. Unsere Patienten werden in einer speziellen Shunt-Sprechstunde untersucht und sonografiert. Ist eine weiterführende Diagnostik notwendig, so wird diese - ebenso wie die individuelle Therapiestrategie - gemeinsam mit dem Patienten und den niedergelassenen Arzt besprochen und festgelegt.

Unser Shunt-Zentrum bietet sämtliche operative, interventionelle sowie Hybrid-Verfahren an. Das Besondere: unser erfahrenes Spezialisten-Team bietet eine kompetente Versorgung aus einer Hand! 

Fachübergreifende Shunt-Versorgung 

Im engen Austausch kümmern sich Gefäßchirurgen und interventionelle Radiologen um sämtliche krankhaften Veränderungen des arterio-venösen Dialysezugangs. Die Shuntchirurgen bieten das gesamte Spektrum der Dialysezugangschirurgie inklusive der laparoskopisch assistierten Implantation von Peritonealdialyse-Kathetern an. Das Team von erfahrenen interventionellen Radiologen führt alle perkutanen interventionellen Verfahren, auch durch nierenschonende Gefäßdarstellung mit CO2, durch.

Durch die dauerhafte Nutzung von Shunts kann es zu einer allmählichen Einengung (Stenose) kommen. Solche Shuntstenosen sind häufig Ursache von Thrombosen, die zu einem Verschluss des Shunts führen können. Daher haben Dialyseshunts eine begrenzte Lebensdauer. Bevor es zu einem Verlust des Shunts kommt, müssen Stenosen adäquat versorgt werden. Im Marienkrankenhaus wird dies von einem Interventionellen Radiologen durchgeführt.

Symbolbild einer Dialyse
Im Shunt-Zentrum Hamburg steht die chirurgische und interventionelle Versorgung nierenkranker Patienten im Mittelpunkt.

Alle weiteren diagnostischen Optionen stehen mit CT und MRT zur Verfügung. Über den Dialysezugang hinaus hält das Shunt-Zentrum für die in der Regel mehrfach erkrankten Patienten weitere diagnostische und therapeutische Optionen in der modernen Gefäßmedizin bereit. Wir wollen nierenkranke Patienten umfassend und auf höchstem Niveau behandeln.

Behandlungsablauf

Bei akutem Therapiebedarf oder zur Erstvorstellung von Patienten mit Niereninsuffizienz zur Planung des Dialysezugangs erfolgt die Anmeldung zentral über die Rufnummer Tel. 040/25 46-14 62. In der Shunt-Sprechstunde erfolgt eine Sonographie der Zugangsgefäße beziehungsweise des Shunts. Gemeinsam mit dem Patienten besprechen wir unmittelbar die Optionen für eine Operation oder eine Intervention und vereinbaren einen Aufnahmetermin.

Behandlungsspektrum 

  • Nativ-Shunt Erstanlagen
  • Nativ-Shunt Revisions-Operationen
  • Prothesen-Shunt Anlagen /-revisionen
  • Perkutane Shunt-Interventionen, auch mittels nierenschonender CO2-Angiografie
  • Hybrid-Operationen
  • laparoskopisch assistierte Peritonealdialysekatheter Implantationen 

Patientenanmeldung

Tel. 040/25 46-14 62

Notfallversorgung

Shunt-Notfälle werden jederzeit über die zentrale Notaufnahme angenommen, eine telefonische Ankündigung sollte über den Shuntchirurgen unter der Rufnummer 040 / 25 46-14 61 erfolgen. 

Ihre Ansprechpartner 

Dr. med. Christos Petridis | FEBVS, FICS
FEBVS, FICS

Dr. med. Christos Petridis

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  • Besondere Schwerpunkte

    • pAVK-Chirurgie (operative Therapie der sog. "Schaufensterkrankheit") 
    • Endovaskuläre und offene Aortenaneurysma-Operationen
    • Dialysezugangs-Chirurgie
    • Hybrid-Revaskularisation (kombinierte, offen-chirurgische und interventionelle Therapie)
    • Carotis-Chirurgie
    • Septische Gefäßchirurgie (operative Behandlung von Infektionserkrankungen) 
    • Amputations-/Wundchirurgie
  • Mitgliedschaft in Fachgesellschaften

    • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
    • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie
    • Vereinigung norddeutscher Gefäßmediziner
    • European Society for Vascular Surgery
    • European Board of Vascular Surgery
    • Hellenic Society for Vascular Surgery
    • Anglo-german Medical Society
    • British Society of Endovascular Therapy
    • Michael E. DeBakey International Surgical Society
    • Vascular Access Society
    • International College of Surgeons
  • Weiterbildungen

    • Facharzt für Gefäßchirurgie
    • Zertifizierter Endovaskulärer Chirurg (DGG)
    • Fellow of the European Board of Vascular Surgery  (U.E.M.S.)
    • Fachkunde Strahlenschutz: Notfalldiagnostik bei Erwachsenen und Kindern (Röntgendiagnostik) für Schädel-, Stamm- und Extremitätenskelett, Thorax, Abdomen
    • Fachkunde Strahlenschutz: Röntgendiagnostik Gefäßsystem, Interventionen Gefäßsystem
  • Lebenslauf

    04/2017 Leitender Arzt der Gefäßchirurgie am Marienkrankenhaus Hamburg, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
    04/2017FICS - Fellow of the International College of Surgeons
    09/2015 FEBVS – Fellow of the European Board of Vascular Surgery (U.E.M.S.) 
    06/2015 Zertifizierung als Endovaskulärer Chirurg (DGG) 
    04/2015Oberarzt der Gefäßchirurgie am Gefäßzentrum Elmshorn, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Gefäßchirurgie, Sana Regioklinik Elmshorn 
    03/2015Fachkunde Strahlenschutz: Röntgendiagnostik Gefäßsystem
    Fachkunde Strahlenschutz: Interventionen Gefäßsystem 
    01/2015Fachkunde Strahlenschutz: Notfalldiagnostik bei Erwachsenen und Kindern (Röntgendiagnostik) für Schädel-, Stamm- und Extremitätenskelett, Thorax, Abdomen
    10/2014Facharzt für Gefäßchirurgie 
    10/2012 - 11/2014Assistenzarzt an der Abteilung für Gefäßchirurgie, Gefäßzentrum Reinbek, Krankenhaus Reinbek St. Adolf Stift 
    04/2010 - 09/2012 Assistenzarzt an der Abteilung für Gefäßchirurgie, Gefäßzentrum Hamburg Ost, Asklepios Klinikum Wandsbek
    05/2008 - 03/2010Assistenzarzt an der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Amper-Klinik Dachau
    11/2007 - 04/2008 Assistenzarzt an der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Deutschen Herzzentrums München, Technische Universität München
    10/1999 - 06/2007Studium der Humanmedizin, Universität Hamburg
    Geboren am 13.05.1980 in Hamburg
  • Anmeldung zur Sprechstunde

    Sie können sich gern unter der Telefonnummer 040/ 25 46-14 61 oder per E-Mail zur Sprechstunde anmelden. Hier finden Sie weitere Informationen zum Gefäßzentrum.

Prof. Dr. med. C. R. Habermann

Prof. Dr. med. C. R. Habermann

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  • Spezialisierungen


    Interventionelle Radiologie, u.a.:

    Diagnostische Radiologie, u.a.:

    • Computertomographie: Gefäßdiagnostik, Leberdiagnostik, Pulmonale Diagnostik, Traumadiagnostik, Herzdiagnostik, Magen- und Darmdiagnostik
    • Magnetresonanztomographie: Muskulo-Skeletal, Leberdiagnostik, Mammadignostik, Herzdiagnostik inklusive angeborener Herzfehler (CHD >350 Patienten)
    • Mammographie: Invasive Mammadiagnostik
    • Ultraschall: Interventionelle Sonographie 
  • Mitgliedschaft in Fachgesellschaften

    • Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
    • Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)
    • Expertengruppe Strahlenschutz der DRG
    • Arbeitsgemeinschaft Kopf-Halsdiagnostik der DRG
    • Arbeitsgemeinschaft Herzbildgebung der DRG
    • Norddeutsche Röntgengesellschaft (NDRG)
    • European Society of Radiology (ESR)
    • European Society of Head and Neck Radiology (ESHNR)
    • European Society of Cardiac Radiology (ESCR)
    • European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC), Head and Neck Group
    • Vereinigung Norddeutscher Gefäßmediziner (NGM)
    • Deutscher Hochschulverband (DHV)
    • Externe Qualitätssicherung (EQS) Hamburg für das Modul periphere Angioplastie (Modul 20/1) - Vorsitzender
    • Ärztliche Stelle der Ärztekammer Hamburg
    • Weiterbildungsausschuss der Ärztekammer Hamburg
  • Publikationen

    Peer-Reviewed Articles

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=habermann

    Buchbeiträge 

    • Habermann CR, Nicolas V. MRT in der Diagnostik von Weichteiltumoren (pp 365-376) in Beese M, Winkler G: MRT der Muskulatur (1. Auflage) Thieme, Stuttgart, New York, 1997
    • Habermann CR. Klassifikation der Weichteiltumore (pp 359-364) in Beese M, Winkler G. MRT der Muskulatur (1. Auflage) Thieme, Stuttgart, New York, 1997 
    • Habermann CR, Nicolas V. Retroperitoneum (pp 183-194) in Hamm B, Krestin GP, Laniado M, Nicolas V. MRT von Abdomen und Becken (1. Auflage) Thieme, Stuttgart, New York, 1999
    • Habermann CR. Mundhöhle, Larynx und Pharynx in Bücheler E, Lackner K-J, Thelen M. Einführung in die radiologische Diagnostik (11. Auflage) Thieme, Stuttgart, New York, 2005
    • Krupski-Berdien G, Habermann CR, Nicolas V. Retroperitoneum (pp 195-207) in Hamm B, Krestin GP, Laniado M, Nicolas V, Taupitz M. MRI of the Abdomen and Pelvis (1st Edition) Thieme; Stuttgart, New York, 2009
    • Habermann CR. Bildgebung Larynx-/Hypopharynx (pp 63-68) in Dietz A. Kopf-Hals-Tumoren – Therapie des Larynx-/Hypopharynxkarzinoms unter besonderer Berücksichtigung des Larynxorganerhaltes (2. Auflage) UNI-MED 2010
    • Habermann CR. Speicheldrüsen (pp 183-202) in Cohnen M. RRR Kopf-Hals Radiologie (1st Edition) Thieme; Stuttgart, New York, 2012

    Wissenschaftliche Preise 

    • „cum laude“ Posterpreis im Rahmen des 88. Nordamerikanischen Röntgenkongresses (RSNA) in Chicago 2002 mit dem Thema “The Future Viewing Station: An Intuitive and Time-Saving User Interface beyond Keybord and Mouse to Improve CT and MRI based Diagnosis.” 
    • „Young Scientist Award“ für den besten Vortrag im Rahmen des European Congress of Radiology 2006 an Dr. med. Marc Regier stellvertretend für die von mir geleitete Arbeitsgruppe 
    • 1. Posterpreis im Rahmen der 22. Jahrestagung der European Society of Head and Neck Radiology 2008 mit dem Thema “Differentiation of Primary Parotid Gland Tumors: Does the Combination of Diffusion-Weighted Echo- Planar MRI and Magnetization Transfer Imaging offers Diagnostic Improvement?” 
    • Teacher of the Year 2008 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der Kategorie POL-Tutoren (Problemorientiertes Lernen) 
    • 2. Preis für die beste Paperpräsentation im Rahmen der 23. Jahrestagung der European Society of Head and Neck Radiology 2009 mit dem Thema: „Diffusion-Weighted echo-planar MRI of Primary Parotid Gland Tumors: Does a higher b-value setting improve the diagnostic potential?“ 
  • Gutachtertätigkeit

    • Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen (RöFo) - Redaktionskomitee
    • European Radiology - Editorial Board (Section Chief "Head and Neck“) 
    • BioMed Research International - Editorial Board
    • Dataset Papers in Medicin - Otolaryngology - Editorial Board
    • ISRN Radiology - Editorial Board
    • Journal of Magnetic Resonance Imaging (JMRI)
    • European Journal of Radiology
    • European Journal of Cancer
    • British Journal of Surgery
    • Journal of Anatomy
    • Future Oncology
    • Archives of Otolaryngology
    • Journal of Molecular Science
    • International Journal of Cardiovascular Imaging
    • New England Journal of Medicine
    • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Lebenslauf

    seit 04/2016Chefarzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie,
    Marienkrankenhaus Hamburg 
    03/2016-05/2013Leitender Arzt der Sektion Interventionelle Radiologie,
    Marienkrankenhaus Hamburg 
    04/2013-
    07/2012
    Ärztlicher Mitarbeiter der Privatpraxis für Radiologie und Neuroradiologie Raboisen, Hamburg
    06/2012-12/2009

    Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Radiologischen Klinik,
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 

    11/2009-10/2005Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (verantwortlich für den Bereich Angiographie, Kernspintomographie und Mammographie),
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 
    09/2005-
    08/1998
    Assistenzarzt in der Radiologischen Abteilung, 
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    07/1998-
    11/1997

    Ableistung des Grundwehrdienstes im Range eines Stabarztes

    07/1997-02/1996Arzt im Praktikum in der Radiologischen Abteilung, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 
    12/1995-10/1988Studium der Humanmedizin,
    Universität Hamburg und University of Texas Medical Branch (UTMB, Galveston, Texas, USA)



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