Darauf bauen wir: unser Konzept

Als eine der beliebtesten Geburtshilfen in ganz Deutschland setzen wir auf wichtige Grundkonzepte, damit sich Eltern und Kinder bei uns wohlfühlen und rundum sicher versorgt sind. Bei uns arbeiten exzellent geschulte Mitarbeiter. Was wir Ihnen unter anderem anbieten: eine medizinisch sichere Versorgung und die unmittelbare Nähe von Kreißsaal und Kinderintensivstation für den Fall, dass Ihr Kind eine besondere Versorgung benötigt, die Förderung alternativer Gebärpositionen, eine besondere Unterstützung der Mutter-Kind-Bindung (Bonding) aber auch die Einbeziehung des Partners (Daddy In). Unser Konzept leben wir unter besonderer Berücksichtigung der Richtlinien einer babyfreundlichen Geburtsklinik.

Höchste Sicherheit für Ihr Kind und Sie

Auch wenn Ihr Kind zu früh geboren wird oder aus anderen Gründen kinderärztlich betreut werden muss, bleiben Sie und Ihr Neugeborenes medizinisch hochwertig versorgt in aller Regel im Marienkrankenhaus unter einem Dach vereint. Als Perinatalzentrum Level 1 (höchste Versorgungsstufe) befinden sich unser Entbindungsbereich, der OP und die neonatologische Intensivstation Tür an Tür. Im neonatologischen Intensivbereich mit 12 Betten und 8 Beatmungsgeräten ist ein Arzt ständig präsent.

Auch im präpartalen Bereich, im Entbindungsbereich und im Sektio-OP ist ein Arzt ständig präsent. Dass im Zusammenspiel aus Geburtshilfe und Neonatologie höchste Qualitätsstandards gelten, wurde dem Perinatalzentrum1 offiziell von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft periZert® bestätigt.

Pflegekraft auf der neonatologischen Station
  • Mehr zum Perinatalzentrum

    In unserem Perinatalzentrum Level 1 (höchste Versorgungsstufe) befinden sich der Entbindungsbereich, der OP und die neonatologische Intensivstation Tür an Tür. Im neonatologischen Intensivbereich mit 12 Betten und 8 Beatmungsgeräten ist ein Arzt ständig präsent. Auch im präpartalen Bereich, im Entbindungsbereich und im Sektio-OP ist ein Arzt ständig präsent.

    Unser gemeinsames Ziel ist eine schonende Geburt und die sanfte Pflege der Neugeborenen unter modernsten medizinischen und menschlichen Standards. Dazu gehören neben einer optimalen technischen Ausstattung für die Versorgung auch kleinster Frühchen eine eigene Stillberaterin, die Besuchsmöglichkeit für Geschwisterkinder und Einbeziehung der Mütter und Väter in die Pflege.

    Einmalig in Norddeutschland: bei der Versorgung von Frühgeborenen setzen das Marienkrankenhaus und das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift im gemeinsamen Perinatalzentrum1 auf das sogenannte EFIB®-Konzept. Das Ziel: Familienbindung fördern, Fehlentwicklungen vermeiden. Wir binden Eltern bewusst in die Pflege ihrer frühgeborener Kinder ein. Bei uns sind Eltern keine Besucher auf der Intensivstation, sondern die wichtigste Bezugsperson ihrer Kinder. Lesen Sie mehr unter: www.pnz1.de.

Unser Anspruch: Ihre Wünsche

Eine Geburt ist ein aktiver Vorgang, in dem Sie selbstbestimmt über alle Maßnahmen entscheiden. Unser Ziel ist es, Sie bei der Umsetzung Ihrer Wünsche und Vorstellungen soweit wie möglich zu unterstützen. Hierzu gehört auch, dass wir alle alternativen Gebärpositionen fördern. Schwangere müssen nicht unbedingt in Rückenlage gebären. Meist sind andere oder auch wechselnde Gebärpositionen wie beispielsweise die Seitenlage oder der Vierfüßlerstand für den Erfolg der Geburt und die Vermeidung von Rissverletzungen günstiger.

Schwangere und Hebamme bei einer Untersuchung
  • Mehr zur Entbindung

    Wir möchten, dass Sie die Geburt trotz der mit ihr oft verbundenen Schmerzen positiv erleben. Daher bieten wir Ihnen schmerzlindernde Methoden von der Akupunktur bis zur Periduralanästhesie für eine sanfte und natürliche Entbindung. Im Notfall, also dann, wenn die Anlage einer Periduralanästhesie technisch nicht mehr möglich ist, steht Ihnen bei uns die Lachgasinhalation zur Verfügung.

    Auch die Wassergeburt ist bei uns möglich und Sie sind herzlich dazu eingeladen, zumindest einmal auszuprobieren, ob Sie unter der Geburt ein Wannenbad vertragen.

Einheit von Mutter und Kind

Die Geburt soll – auch im Falle eines Kaiserschnittes – nach Möglichkeit keinen Abbruch der Einheit von Mutter und Kind darstellen. Grundsätzlich versuchen wir, erst nach dem Auspulsieren die Nabelschnur zu durchtrennen. Soweit möglich, unterstützen wir Sie dabei, Ihr Kind direkt nach der Geburt selbstständig abzutrocknen und aufzunehmen. Oder es wird Ihnen unmittelbar auf die Brust gelegt. Die Körperwärme und der Herzschlag der Mutter sind dem Baby vertraut. Auch bei einem Kaiserschnitt legen wir Ihnen das Kind unmittelbar nach der Geburt auf die Brust.

Wir fördern die Mutter-Kind-Bindung vom ersten Moment an.
  • Mehr zum Bonding

    Maßnahmen wie die erste Kinderuntersuchung (U1) werden wenn möglich auf ihrer Brust durchgeführt. Ziel ist es, Ihnen die Beobachtung des Rootings (der aktiven Aufsuche der Brust durch das Kind innerhalb der ersten 30-60 Minuten) zu ermöglichen und so das Bonding (die frühe Mutter-Kind-Bindung) zu fördern und zu unterstützen. Wir fördern das Stillen und stellen sicher, dass das Kind noch im Kreißsaal an die Brust angelegt wird.

    Die Verlegung auf die Station erfolgt nach etwa 2 Stunden. Dort werden Sie von unseren Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen auf der Wochenbettstation weiterbetreut. Das Team wird zusätzlich unterstützt durch zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen.

    Natürlich werden auch insbesondere Frauen, die nicht stillen können oder wollen, im Marienkrankenhaus einfühlsam beraten und erhalten besondere Unterstützung, um ein optimales Bonding zu erreichen.

Begleitung durch den Partner

Die Begleitung durch den Partner oder eine andere Bezugs- oder Vertrauensperson ist nicht zu unterschätzen. Er oder sie vermittelt Sicherheit und Geborgenheit, kommuniziert Wünsche an das betreuende Hebammen- und Ärzteteam, wenn man selbst vielleicht nicht mehr sprechen möchte.

  • Mehr zum "Daddy In"

    Unter der Voraussetzung, dass genügend räumliche Kapazitäten vorhanden sind, können die begleitenden Partner auch nach der Geburt bei uns stationär mitaufgenommen werden (sogenanntes „Daddy in“). Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass hier leider nicht alle Wünsche befriedigt werden können und dass das „Daddy in“ auch nicht vorab gebucht werden kann.

    Bitte besprechen Sie Ihre Wünsche oder Erwartungen im Rahmen Ihres Geburtsplanungsgespräches mit uns.

Deutschlandweit einmalig: unsere Qualität

Die Geburtshilfe am Marienkrankenhaus Hamburg ist deutschlandweit die einzige Klinik, welche nach den zwei Gütesiegeln periZert® und Babyfreundliche Geburtsklinik (B.E.St.®-Kriterien) ausgezeichnet ist.

In unabhängigen und regelmäßigen Prüfungen wird unsere Qualität nach speziell entwickelten Anforderungskatalogen von externen Gutachtern geprüft. Dazu gehört auch die Förderung der frühen Bindung von Mutter und Kind.


Wenn Sie sich für die Qualitätsrichtlinien unser Zertifizierungspartner interessieren, klicken Sie für weitere Informationen auf das jeweilige Siegel.

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Über unser Online-Formular können Sie sich bequem zur Geburt anmelden und bekommen zeitnah eine Rückmeldung.