Ihre Krankenhausaufnahme

Sie möchten in der Klinik für HNO-Heilkunde aufgenommen werden? Die Mitarbeiter in der Aufnahme stehen Ihnen unter folgenden Kontaktdaten gern zur Verfügung:

Zentrale HNO-Aufnahme  

Telefon 040 / 25 46 – 23 20
E-Mail schreiben

  • Ihre Aufnahme in der HNO-Tagesklinik

    In den meisten Fällen geht einer Aufnahme in der HNO-Klinik der Besuch bei einem niedergelassenen HNO-Facharzt voraus. Dieser stellt erst einmal eine Diagnose und wird ggf. auch über eine operative Therapiemöglichkeit sprechen. In diesem Fall wird er eine Einweisung z. B. in unsere Klinik ausschreiben.

    Zum verabredeten Termin wird der Patient von uns eingehend befragt und untersucht. Zusammen wird das für alle günstigste weitere Vorgehen besprochen:  

    • In der Regel erfolgt am nächsten Tag die Operation, diese wird ausführlich erläutert. Nach Vorliegen aller wichtigen Untersuchungen kommt der Patient in sein Zimmer auf der HNO-Station.
    • Einige Eingriffe sollten besser zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, z. B. wenn noch akute Entzündungen vorliegen, die erfahrungsgemäß zu einem stärkeren Blutungsrisiko führen. In diesem Fall kann meistens innerhalb der nächsten 14 Tage operiert werden, der Patient bekommt einen neuen Termin und wird im Intervall medikamentös behandelt.
    • Manchmal möchte ein Patient oder der niedergelassene HNO-Facharzt einfach nur eine zweite Meinung hören, oder es bedarf einer speziellen Untersuchung, wie sie manchmal nur in einem Krankenhaus möglich ist. Hierbei wird eventuell eine zwar ratsame, aber nicht unbedingt demnächst durchzuführende OP besprochen. Im engen Kontakt mit dem niedergelassenen Kollegen wird dann meist ein günstiger Zeitraum genannt, in dem die stationäre Therapie stattfinden sollte. Kommt es dann zur endgültigen Aufnahme, liegen bereits fast alle notwendigen Daten vor.
    • Besonders bei kleinen, risikoarmen Eingriffen ist u. U. auch ambulantes Operieren möglich. Dieser Weg kann besonders gut durch die vorherige Absprache zwischen dem niedergelassenen HNO-Facharzt und uns gebahnt werden.
    • Auch bei optimaler Organisation und enger Verknüpfung aller Elemente der Tagesklinik kommt es leider dennoch zu gelegentlichen Wartezeiten. Dieses liegt, von Notfällen einmal abgesehen, in der Individualität eines jeden Patienten begründet. Ein jeder hat ein Recht darauf, mit seinen speziellen Fragen angenommen zu werden, manche Untersuchungen gestalten sich zudem komplizierter als zunächst erwartet. Die hierdurch nicht planbar entstehenden freien Intervalle werden aber wegen der angebotenen Erfrischungen keineswegs zur Hunger- oder Durststrecke.
  • Ambulante Operationen

    Genauso wie bei stationären Patienten erfolgen - meist am Vortag - Untersuchung, Diagnostik und Beratung in unserer HNO-Tagesklinik. Am OP-Tag wird der nüchterne Patient entweder in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose operiert. Postoperativ stehen Betten zur Erholung bereit, Schwestern und Ärzte in der Tagesklinik kümmern sich in dieser Phase wie bei einem stationären Aufenthalt um den Patienten.

    Am Nachmittag können unsere Patienten das Haus in Begleitung verlassen, nachdem ein abschließendes Arztgespräch stattgefunden hat, in dem auch weitere Verhaltensmaßnahmen erläutert werden. In seltenen Fällen einer intra- oder postoperativen Komplikation muss zur Sicherheit des Patienten eine Verlegung auf die HNO-Station erfolgen, es stehen dann alle Einrichtungen unserer Klinik zur Verfügung. Wegen möglicher Nachwirkungen von Medikamenten dürfen am OP-Tag keinesfalls Kfz geführt oder Maschinen bedient werden.

    Die weitere Nachbehandlung übernimmt wiederum der niedergelassene HNO-Facharzt. In bestimmten Fällen, z. B. um Ergebnisse einer feingeweblichen Untersuchung (Histologie) zu besprechen, kann nach einigen Tagen eine erneute Vorstellung in der HNO-Tagesklinik erforderlich sein.

    Falls Sie weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte telefonisch an uns: 040 / 25 46 - 23 20.

  • Ausstattung der Station

    Unseren Patienten stehen modern eingerichtete Zimmer zur Verfügung. Auf unserer Station befinden sich Ein-, Zwei-, Drei- und Vierbettzimmer. Sie verfügen alle über ein eigenes Bad/Waschgelegenheit. An jedem Bett sind Telefon- und TV- Anschlüsse sowie Internetzugänge installiert. Die Zimmer der Privatpatienten verfügen zusätzlich über TV und Radio. Für den Bedarfsfall halten wir ein Isolierzimmer vor. Alle Patientenzimmer haben Sauerstoff-, Vakuum- und Druckluftanschlüsse.

    Vor der Stationsküche stehen für unsere Patienten Kaffee und Tee bereit. Zudem besitzt das Marienkrankenhaus eine hauseigene Quelle. An der Zapfstelle neben der Küche kann immer stilles oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser gezapft werden.

    Insgesamt umfassen die HNO-Stationen 46 Betten, davon 10 für Privatversicherte in 1-2-Bett-Zimmern, mit TV, Radio, Telefon und eigenem Bad. Zusätzlich belegen wir eine variable Anzahl von Betten auf der interdisziplinären Kinderstation, davon mehrere in Mutter-Kind-Zimmern.

    Für das medizinische Wohlergehen sorgen unter der Leitung von Prof. Dr. W. Kehrl und dem Leitenden Oberarzt Dr. Ch. Oidtmann Ärzte und Schwestern auf der Station, der Tagesklinik und im OP.

    Technische Ausstattung

    Unser Dienstzimmer ist mit drei IT-Arbeitsplätzen ausgerüstet. Über Mausklick können wir die aktuellen Befunde und Patientendaten abrufen sowie Entlassungen und Verlegungen durchführen. Die IT-Anlage verfügt über einen hausinternen Briefkasten, so dass Informationen unmittelbar an andere Abteilungen gesendet werden können.

    Über eine Patientenrufanlage kann jederzeit eine Sprechverbindung in jedes Zimmer hergestellt werden.

    Konservative Therapien wie Nasenspülungen und spezielle Inhalationen werden in dem dafür vorgesehenen Inhalatorium durchgeführt.

    Für schwerkranke und pflegeintensive Patienten halten wir ein elektronisch steuerbares Spezialbett vor.

    Die Untersuchungsräume sind mit Mikroskopen sowie speziellen HNO-Untersuchungsgeräten ausgestattet.

    HNO-Team / Dienstzeiten

    In unserem Pflegeteam arbeiten 18 Pflegekräfte. Wir arbeiten im bewährten Drei-Schicht-System. Die Hauptdienstzeiten sind im

    Frühdienst: 6.00-14.00 Uhr,
    Zwischendienst: 8.00-16.00 Uhr,
    Spätdienst: 12.30-20.40 Uhr und
    Nachtdienst: 20.20-6.20 Uhr.

    Da auf unserer Station ein gutes Betriebsklima herrscht, arbeiten einige Mitarbeiter/innen schon sehr lange auf dieser Station. Wir sind flexibel, offen für Neuheiten und gehen gerne auf Fragen und Bedürfnisse der Patienten ein. Die Altersstruktur unseres Teams liegt zwischen 20 und 60 Jahren.

    Die auszubildenden Pflegekräfte werden von zwei ausgebildeten Mentoren betreut.

    Das gesamte Pflegepersonal nimmt regelmäßig an den innerbetrieblichen Fortbildungen teil und ist somit grundsätzlich auf dem neuesten Stand der Pflege.

    Pflegerische Leitung: Doris Schäfer

    Pflege und Betreuung

    Unsere Station arbeitet nach einem ganzheitlichen Pflegekonzept und stützt sich auf die hausinternen Pflegestandards.

    Jeder Patient, der zur Aufnahme auf unsere Station kommt, wird mit den Räumlichkeiten und dem Tagesablauf vertraut gemacht und auf Besonderheiten hingewiesen. Uns ist es sehr wichtig, Ängste und Unsicherheiten schon im Vorwege abzubauen. Durch unsere gute Organisation der Station kennt der Patient die Rahmenbedingungen. Die tägliche Verbandsvisite findet in Anwesenheit des Arztes und einer Pflegekraft im Untersuchungszimmer statt. So kann der Genesungsfortschritt von allen Beteiligten verfolgt werden. Im Anschluss besteht immer noch die Möglichkeit für weitere Fragen, denn nicht nur das körperliche sondern auch das psychische Wohlergehen unserer Patienten liegt uns am Herzen.

    Die Patienten, die durch tumorchirurgische Eingriffe Stimmverlust erleiden und mit einem Tracheostoma leben müssen, werden von uns vor sowie nach der Operation auf ihre neue Lebenssituation vorbereitet und begleitet. In die Therapie werden die Angehörigen grundsätzlich miteinbezogen. In Zusammenarbeit mit dem hausinternen Sozialdienst, Ärzten, Pflegekräften wird mit dem Patient ein individuelles Pflegekonzept erstellt.

    Auch für das leibliche Wohl des Patienten ist gesorgt. Das Marienkrankenhaus bietet ein Tablettsystem. Anhand eines Speiseplans, der sich zusammen mit dem Tagesablauf in einer Informationsmappe in jedem Zimmer befindet, kann der Patient jeden Tag individuell aus drei Mittagsmenüs sein Essen auswählen. Dieses wird ihm dann auf das Zimmer serviert.

  • Was soll ich mitbringen?

    Ihnen steht ein Klinikaufenthalt bevor und Sie sind noch unsicher, was Sie mit ins Krankenhaus nehmen sollen? Damit Sie in aller Hektik weder wichtige Dokumente noch die Dinge für Ihren persönlichen Bedarf vergessen, haben wir eine Checkliste zusammengestellt. 

    Unterlagen für die Aufnahme

    • Personalausweis
    • Versicherungsnachweis
    • Evtl. Krankenhauseinweisung des behandelnden Arztes
    • Vorhandene Untersuchungsergebnisse und –befunde
    • Medikamentenliste

    Persönliche Gegenstände

    • Bade- oder Morgenmantel
    • Nachtwäsche
    • Ausreichend Unterwäsche
    • Jogging- oder Hausanzug
    • Handtücher
    • Zahnbürste und Zahnpasta
    • Kamm
    • Waschlappen
    • Taschentücher
    • Rasierutensilien
    • Hygieneartikel
    • Wecker oder Uhr
    • Notebook (WLAN-Verbindung verfügbar)
    • Evtl. Hilfsmittel (Hörgerät, Brille, Kontaktlinsen, Zahnprothese, Gehhilfen, Ohrstöpsel)
    • Adressen von Angehörigen
    • Evtl. Lieblings-Kissen
    • Telefonnummern und Rutschfeste Hausschuhe

    Jedem Patienten steht auf dem Zimmer ein eigener Safe zur Verfügung. Wir möchten Ihnen dennoch empfehlen, wertvolle Dinge wie z.B. Schmuck oder hohe Bargeldbeträge zu Hause zu lassen, da wir für abhanden gekommene Wertgegenstände keine Haftung übernehmen können.

  • Wie verläuft der OP-Vorbereitungstag?

    Alle wichtigen Informationen rund um den OP-Vorbereitungstag haben wir für Sie in einer eigenen Informationsbröschüre zusammengefasst.

    Zur Informationsbröschüre

  • Und was im Notfall?

    Im Notfall können Sie sich selbstverständlich jederzeit an unser Zentrum für Notfall- und Akutmedizin wenden. Wir sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für Sie da!

    Zentrale Notaufnahme (ZNA)

    Telefon 040 / 25 46 - 15 32
    Montag bis Sonntag, 0:00 - 24:00 Uhr
    Sie finden uns in Haus 1, Eingang A (Angerstraße 16)

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