Intensivmedizin und extrakorporale
Unterstützungsverfahren

Leitung Intensivmedizin: OA Dr. med. Saur
Stellvertretende Leitung Intensivmedizin: OA Hr. Esch
Leitung IMC/Chest Pain Unit inkl. Kreislaufunterstützungssysteme:
OA Dr. med. Spangenberg
Stellvertretende Leitung Kreislaufunterstützungssysteme: OA Dr. med. Saur

Die Mitarbeiter der internistischen Intensivstation sind auf die Behandlung kritisch kranker Patienten spezialisiert. An die Station angeschlossen ist eine Chest-Pain-Unit (Herznotfallambulanz) und Intermediate-Care-Station. Die Stationen behandeln ca. 1.700 Patienten jährlich. Ein Team aus speziell ausgebildeten Pflegekräften und Ärzten arbeitet im Schichtbetrieb (Früh-, Spät- und Nachtdienst), so dass rund um die Uhr eine intensive ärztliche und pflegerische Betreuung gewährleistet ist.

In das Behandlungsteam integriert sind speziell geschulte Atmungstherapeuten Es können bis zu 12 Patienten in 4 Doppel- und 4 Einzelzimmern intensivmedizinisch behandelt sowie weitere 6 Patienten auf der Intermediate Care Station überwacht werden. Stationssekretariat und Versorgungsassistenten entlasten das Therapieteam in der Administration und Organisation. Ein therapeutisches Ziel ist die Wiederherstellung bzw. der Ersatz gestörter Organfunktionen.

Technische Ausstattung

Hierbei ist die technische Ausstattung der Intensivstation auf einem sehr hohen Niveau. So kommen sämtliche etablierte nicht-invasive und invasive Beatmungsverfahren sowie die High Flow-Oxygenierung zum Einsatz. Sowohl kontinuierliche als auch intermittierende Nierenersatzverfahren können durchgeführt werden. Der Einsatz von Kreislaufunterstützungssystemen wie IABP und Impella® ist möglich. Schwerwiegendes Lungen- oder Kreislaufversagen kann durch Kreislauf- oder Lungenersatz mittels ECMO behandelt werden.

Zur differenzierten Steuerung der Kreislauftherapie werden invasive hämodynamische Monitoringsysteme (PiCCO / PAK) angewandt. Die Versorgung nach komplexen kardiologischen Notfall- oder Elektivinterventionen (STEMI, kardiogener Schock, komplexe PCI bzw. Valvuloplastien von Mitral- oder Aortenklappen, perkutane Mitralklappen-/und Trikuspidalklappenrekonstruktion (Mitra Clip / PASCAL / Cardioband), TASH bei Septumhypertrophie (HOCM etc.) gehört ebenso zum Aufgabenspektrum der Intensivmedizin.

In enger Kooperation mit der Klinik für Pneumologie liegt ein weiterer Behandlungsschwerpunkt der Station in der Beatmungsentwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten (Weaning).

Zahlen und Fakten

  • Rund 1.700 Patienten pro Jahr
  • 4 Doppel- und 4 Einzelzimmer, 6 IMC-Plätze
  • Sämtliche moderne intensivmedizinische Verfahren 
  • Versorgung nach komplexen kardiologischen Notfall- oder Elektivinterventionen