Alterstraumatologisches Zentrum

Das Alterstraumatologische Zentrum am Marienkrankenhaus Hamburg ist auf die Behandlung älterer Menschen mit frischen Knochenbrüchen spezialisiert. Um ihren besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden, arbeiten unsere altersmedizinischen und unfallchirurgischen Experten Hand in Hand.

Das fachübergreifende Konzept umfasst neben der Notfallversorgung und operativen Behandlung auch die geriatrisch-internistische Therapie von Begleit- und Grunderkrankungen sowie die Rehabilitation.

Durch die enge Verknüpfung der hochspezialisierten Altersmedizin mit modernen Verfahren aus Traumatologie und Endoprothetik (Gelenkersatz) können Behandlungsergebnisse optimiert und somit die Lebensqualität von älteren Patienten erhalten oder sogar verbessert werden.

Eng verbunden: Unfallchirurgie und Geriatrie 

Das Alterstraumatologische Zentrum am Marienkrankenhaus Hamburg bietet:

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten aus Geriatrie und Unfallchirurgie
  • Beachtung der besonderen Bedürfnisse älterer Patienten mit Traumata (Knochenbrüchen)
  • Ganzheitliche Behandlung unter traumatologischen und geriatrischen Aspekten in allen Phasen der Erkrankung
  • Abgestimmtes Zusammenwirken des ärztlichen, pflegerischen, therapeutischen und sozialen Dienste
Logo des atz

Sicherheit und Orientierung: das Stationskonzept

Der Arbeit im Alterstraumatologischen Zentrum liegt ein gezielt auf Sicherheit und Orientierung ausgerichtetes Stationskonzept zugrunde. Ältere Menschen haben nach einem Sturz, einer Verletzung und einer Operation oft Schwierigkeiten sich in der Umgebung des Krankenhauses zurechtzufinden. Unser gezielt ausgerichtetes Behandlungskonzept berücksichtigt dies:

  • Bereits in der Notaufnahme werden Orientierungs- und Gedächtnisstörungen erfasst
  • Das Personal ist besonders ausgebildet, um auch Menschen mit Orientierungsstörungen, z.B. im Rahmen einer Alzheimerschen Erkrankung oder eines Verwirrtheitszustands nach Operationen das Gefühl der Sicherheit und Orientierung zu bieten
  • Das besondere Ambiente der Station, das mit der farblichen Gestaltung, einer einprägsamen Bebilderung auf Station und vielen Orientierungshilfen Ruhe und Geborgenheit vermittelt, unterstreicht diesen Ansatz.

Bei der Konzeption wurde das Marienkrankenhaus durch das Förderprogramm "Menschen mit Demenz im Krankenhaus" der "Robert-Bosch-Stiftung" unterstützt.  

Zum Flyer des Alterstraumatologischen Zentrums am Marienkrankenhaus

  • Unsere Schwerpunkte

    Neben der Notfallbehandlung und der operativen Versorgung stellt das Alterstraumatologische Zentrum am Marienkrankenhaus Hamburg auch die geriatrisch-internistische Behandlung von Begleit- und Grunderkrankungen sowie die Rehabilitation sicher.

    Erfahren Sie hier mehr über unsere Schwerpunkte.

  • Gut vernetzt: unser Team

    Durch die enge Verknüpfung der Altersmedizin und der Unfallchirurgie im Rahmen unseres gemeinsamen Teams aus erfahrenen Ärzten, Therapeuten und Pflege-Experten können wir den speziellen Bedürfnissen (hoch-)betagter Menschen gerecht werden.

    Hier stellt unser Team sich vor

  • Begleiterkrankungen mitbehandeln

    Ältere Patienten weisen oft Beeinträchtigungen sowie Grund- und Begleiterkrankungen auf, die wir im Konzept der Alterstraumatologie bereits vom Zeitpunkt der Aufnahme über die gemeinsame Gestaltung des individuellen Therapieplanes bis hin zur situationsgerechten Rehabilitation berücksichtigen und adäquat mitbehandeln.

    Welche Begleiterkrankungen dies sind erfahren Sie hier.

  • Tagesablauf auf Station

    Damit Sie sich optimal im AltersTraumatologischen Zentrum des Marienkrankenhauses einfinden können, stellen wir Ihnen unseren Tagesablauf vor. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

    Ab 06:30 „Morgenrundgang“. Das Pflegepersonal unterstützt Sie beim Aufstehen, Waschen und Ankleiden. Sie erhalten Ihre verordnete Medikation. Wichtige Vitalzeichen wie Blutdruck, Puls und Temperatur werden erhoben und Sie werden hinsichtlich ihrer Schmerzsituation befragt.

    Ab 07:15 Wochentags findet ab 07.15 Uhr die ärztliche Visite der chirurgischen Kollegen und ab 08.15 Uhr eine Kurzbesprechung der Tagesplanungen von Pflege, Therapeuten und geriatrischen Ärzte statt.

    Ab 07:30 Frühstück

    Ab 08:30 Werden diagnostische Untersuchungen durchgeführt. Außerdem erhalten Sie die ärztlich verordneten Therapien.

    Ab 09:30 Es besteht die Möglichkeit, dass die „Grünen Damen“ kleine Wünsche und Besorgungen für Sie tätigen.

    Ab 11:00 „Mittagsrundgang“. Sie erhalten Unterstützung zur Mobilisation und Ihre Mittagsmedikation.

    Ab 12:00 Mittagessen. Nach dem Essen werden die für Sie vorgesehenen Therapiemaßnahmen fortgesetzt oder Sie finden Zeit für eine Mittagsruhe.

    Ab 13:30 Übergabe des Frühdienstes an den Spätdienst. Bei Patienten mit besonderen Versorgungsbedarf findet eine Übergabe am Bett statt.

    Ab 14:00 Kaffeerunde

    Ab 15:00 „Nachmittagsrundgang“ des Pflegepersonals. Sie erhalten Unterstützung zur Mobilisation und werden hinsichtlich ihrer Schmerzsituation befragt. Bei Bedarf werden zusätzlich Vitalzeichen erhoben.

    Ab 17:00 Abendessen

    Ab 18:30 „Abendrundgang“ des Pflegepersonals. Sie erhalten Unterstützung bei der Mobilisation und den Vorbereitungen für die Nacht. Bei Bedarf werden nochmals Vitalzeichen erhoben.

    Ab 21:20 Übergabe des Spät- an den Nachtdienst. Wenn Sie weitere Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden.

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