Darmkrebs und Tumore der inneren Organe individuell behandeln

Ob Darmkrebs, Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Speiseröhrenkrebs: Was bedeutet der Krebs für mein Leben? Wie sind die Heilungsaussichten bei Krebs? Bekomme ich einen künstlichen Darmausgang? Wie lange bekomme ich eine Chemotherapie? Was kommt nach einer Operation auf mich zu? Wird mein Leben wieder so sein wie ich es kenne? Dies sind Fragen, die sich viele Patienten stellen. Wir möchten Ihnen eine individuelle Behandlung und Begleitung bieten. Dazu steht Ihnen im Marienkrankenhaus ein fachübergreifendes Team aus Ärzten und den verschiedensten Therapeuten zur Seite.

Das Plus für unsere Patienten: Wir stellen Ihnen einen individuellen, klar strukturierten Behandlungsplan auf, der in der sogenannten Tumorkonferenz von den Experten im Team gemeinsam festgelegt wird (12-Augen-Prinzip) . Dieser orientiert sich an den wissenschaftlichen Leitlinien der Fachgesellschaften. So erhalten unsere Patienten genau die Behandlung, die zu ihrer individuellen Situation passt.

Gemeinsam stehen wir Menschen bei allen Fragen und Sorgen mit unserer Fachkompetenz zur Seite. Wir behandeln umfassend:  Die fachärztliche Behandlung von Krebs der inneren Organe, die Therapie von Schmerzen sowie die Behandlung begleitender Symptome nach dem neuesten Stand gesicherter medizinischer Erkenntnissen sind ebenso bedeutend wie die Berücksichtigung der seelischen Leiden. Patienten im Marienkrankenhaus erhalten neben einer psychischen Betreuung auch seelsorgerische Angebote.

"Prof. Christian Müller, Chefarzt Chirurgie"
"Prof. Christian Habermann, Chefarzt Diagnostische und Interventionelle Radiologie"
"Prof. Udo Vanhoefer, Chefarzt Innere Medizin"
"Dr. Eckard Martens, Leitender Arzt Gastroenterologie"

Das Darm- und Magenzentrum ist spezialisiert auf Erkrankungen der Organe des Bauchraums. Unser Team behandelt Patienten mit einer solchen Krebserkrankung (Viszeralonkologie) ganzheitlich und individuell.

Dabei sind wir von der Deutschen Krebsgesellschaft bereits mit unserem Darmzentrum zertifiziert. Unser Expertenteam hat vor allem ein Ziel: Menschen mit gut- und bösartigen Krebserkrankungen individuell und optimal zu behandeln. Optimal heißt für uns: ein Leiden heilen, wo Chance auf Heilung besteht und Leiden lindern, wo wenig Heilungsmöglichkeit gegeben ist.

  • Darmkrebs: Was passiert bei der OP?

    Die wichtigste Behandlungsmethode bei Darmkrebs ist die operative Entfernung des Tumors. Bei der OP wird der Tumor mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zum umgebenden (gesunden) Gewebe mit den zugehörigen Lymphknoten entfernt. Die verbliebenen Darmenden werden wieder zusammengenäht. Der Verlust eines Darmanteils ist in der Regel kein Problem, da der verbliebene Rest die Funktion mit übernehmen kann. Sie ist umso erfolgreicher, je früher der Tumor erkannt wird. 

    Während der Operation werden der Tumor und das umliegende Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung zum Pathologen geschickt. Hier werden die Größe des Tumors, die Anzahl der vorhandenen und davon betroffenen Lymphknoten und dadurch die genauen Anforderungen der Operation bestimmt.

    Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Darmkrebs.

  • Darmkrebs: Vorsorge hilft!

    Darmkrebs kann frühzeitig erkannt und das Risiko auf die Entstehung mit einem gesunden Lebensstil verringert werden. Besonders tückisch am Darmkrebs ist, dass die Erkrankung insbesondere in einem frühen Stadium nicht zwangsläufig mit spürbaren Beschwerden oder eindeutigen Symptomen verbunden ist. Deshalb sind Vorsorgemaßnahmen und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle besonders wichtig.

    Wer eine Darmspiegelung anbietet und wie sie abläuft erfahren Sie hier.

  • Gut vernetzt: unsere Experten

    Im Darm- und Magenzentrum ist unser Team aus spezialisierten Chirurgen, Onkologen, Pflegeexperten, Wundmanagern und zahlreichen Therapeuten das Netzwerk, das sich um die jeweils individuellen Bedürfnisse der Patienten kümmert.

    Hier stellt sich das Team vor.

  • Antworten auf häufige Fragen

    Diagnose Darm- oder Magenkrebs! Viele Fragen, Ängste und Sorgen gehen Betroffenen und Angehörigen durch den Kopf. Die sechs wichtigsten Antworten gibt Prof. Dr. med. Christian Müller, Facharzt für Chirurgie und Leiter des Zertifizierten Darmzentrums am Kath. Marienkrankenhaus.

    Lesen Sie hier alle Antworten auf die wichtigsten Fragen.

    Oder diskutieren Sie mit uns auf dem Krebs-Blog.

  • Die beste Klinik bei Darmkrebs?

    Studien zeigen, dass der Erfolg einer Darmkrebstherapie von der behandelnden Klinik und ganz besonders vom operierenden Chirurgen abhängig ist. Der Anteil der Patienten, die fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben sind, unterscheidet sich von Klinik zu Klinik erheblich.

    Wichtige Anlaufstellen für die Behandlung von Darmkrebs sind zertifizierte Darmzentren, Kliniken also, die auf Darmkrebs spezialisiert haben. Zertifizierte Darmzentren sind - ebenso wie Universitätskliniken - Krankenhäuser, die genügend Erfahrung in der Behandlung von Darmkrebsfällen nachweisen können, Darmkrebs entsprechend der aktuellen Therapie-Leitlinien behandeln und wichtige Therapieentscheidungen in einer interdisziplinären Tumorkonferenz treffen, an der Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen teilnehmen (Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, u.a.).

  • Fragen? Jetzt Beratung vereinbaren!

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    Beratungstermin

Hintergrund: Darmkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen. Nach Schätzungen erkranken pro Jahr in Deutschland rund 57.000 Menschen an Darmkrebs. Das Risiko, Darmkrebs zu erleiden, steigt nach dem 40. Lebensjahr deutlich an. Bei Männern liegt das mittlere Erkrankungsalter bei 67 Jahren, Frauen sind im Mittel zum Diagnosezeitpunkt 72 Jahre alt.

Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen!

Darmkrebs ist eine bösartige Gewebewucherung, die in den meisten Fällen im Bereich des Dickdarms (Kolonkarzinom) oder im Enddarm (Rektumkarzinom) auftritt. Bösartige Wucherungen im Dünndarm kommen sehr selten vor, sodass mit „Darmkrebs“ meist immer ein Krebs des Dickdarms oder des Enddarms gemeint ist.

Der Innenraum des Darms ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Sehr häufig entwickelt sich aus dieser Schleimhaut zunächst eine gutartige Schleimhautwucherung – ein Darmpolyp (Adenom). Aus diesen Zellen des Darmpolypen können im weiteren Verlauf bösartige Tumorzellen entstehen (Adenom-Karzinom-Sequenz). Über das Lymphsystem oder die Blutbahn können sich die Krebszellen im Körper verteilen und so Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Am Ort der Metastase entsteht ein erneutes unkontrolliertes Wachstum der Krebszellen.

Auszug aus dem Auditbericht der Deutschen Krebsgesellschaft (September 2012):

Besonders hervorzuheben ist die vorbildliche Kooperation mit den niedergelassenen Onkologen und die vorbildliche Tumorkonferenz mit Einbindung vielfältiger externer Teilnehmer.

Kontakt

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