Operieren in echter Kino-Qualität: unser Zentral-OP

Der Zentral-OP im Marienkrankenhaus Hamburg bietet beste Voraussetzungen für die sichere und moderne Patientenversorgung. Dank seines hohen medizintechnischen und hygienischen Standards gilt der im November 2016 eröffnete OP mit insgesamt 9 Sälen als fortschrittlichster in der Hansestadt. Selbst hochkomplizierte Eingriffe können hier auf schonende und gleichzeitig präzise Weise vorgenommen werden.

Gestochen scharf

Insbesondere das neue 4K-Videomanagementsystem bedeutet einen Quantensprung in der minimal-invasiven Chirurgie, auf die das Marienkrankenhaus spezialisiert ist. Die vierfache Full-HD-Auflösung der 55-Zoll-Monitore liefert selbst beim Heranzoomen brillante Bilder -  in bester Kino-Qualität. Das Prinzip der sogenannten Big Screen Surgery ist von unschätzbarer Bedeutung für die Operateure und bietet beste Voraussetzungen für operative Präzisionsarbeit mit erstklassigen Ergebnissen. Das Besondere: Die hohe Detailtreue des 4K-Videomanagementsystems mit einem Farbspektrum von rund einer Milliarde Farben macht selbst Nervenfasern und Lymphknoten gut erkennbar. Auch Tumorgewebe ist durch die plastische Darstellung besser erkennbar als bislang. Entscheidend ist dies unter anderem bei minimal-invasiven Eingriffen im Bereich Magen-Darm-Chirurgie, Gynäkologie oder Orthopädie, bei denen die Operateure durch kleine Schnitten Instrumente, Lichtquellen und eine Kamera in den Körper einführen.

Das Lamina-Air-Flow-System garantiert beste Hygieneverhältnisse für den Patienten.

Perfekt vernetzt

Mit dem innovativen Bedienkonzept können die Operateure und das Team im OP alle Arbeitsabläufe und die Geräte über einen zentralen Touchscreen steuern. Die Steuerung funktioniert so intuitiv wie bei einem Smartphone. Das ist nicht nur eine erhebliche Arbeitserleichterung, sondern auch ein wesentlicher Faktor für die Patientensicherheit, da mögliche Fehlerquellen gezielt ausgeschlossen werden. Für Konsultationen, Schulungen oder das Einholen einer Zweitmeinung können Bilder jederzeit per Livestream übertragen und an jedem freigeschalteten PC betrachtet werden. Befunde und Bilder aus der Radiologie landen auf Wunsch direkt auf einem der hochauflösenden Monitore. Auch das neue Logistikzentrum und ein spezielles Fallwagenkonzept, mit dem alle Materialien für jeden Patienten individuell zusammengestellt werden und just in time bereitstehen, sorgen für eine hohe Präzision.

Ideal belüftet

Für beste Hygieneverhältnisse vor und während der Operation sorgt das sogenannte Lamina-Air-Flow-System. Diese speziellen Lüfter, die als Deckenfelder über dem OP-Tisch und in den Rüsträumen angebracht sind, garantieren einen gleichbleibenden sterilen Luftstrom.  Auf diesem Wege wird keim- und partikelfreie Luft im Operationsumfeld, sowie bei der Vorbereitung von Patienten und Instrumenten gewährleistet und ein mögliches Infektionsrisiko erheblich gesenkt. Auch die Ausstattung des Lamina-Air-Flow-Systems ist hygienisch hochwertiger als bei herkömmlichen Belüftungssystemen, da beispielsweise Kabel in die Wände integriert werden und es zu keinerlei Staubablagerungen kommen kann.        

Wandmonitor im OP-Saal
Einer der riesengroßen 55"-Monitore an den Wänden der OP-Säle.

Maritim gestaltet

Ebenso modern wie die medizintechnischen Geräte ist auch die Ausstattung. Alle Säle sind voll verglast und mit Motiven der norddeutschen Küstenlandschaft versehen. Der Vorteil: Glas altert und vergilbt nicht. Zudem lassen sich die Wände besser und hygienischer reinigen. Alle medizinischen Geräte sind auf einer Deckenversorgungseinheit untergebracht, so dass Stolperfallen durch Kabel künftig der Vergangenheit angehören. Das moderne LED-System liefert die optimale Beleuchtung für jede Situation. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter ist so garantiert. Loungeartige Aufenthaltsbereiche, komfortable Umkleiden und neue Dokumentationsarbeitsplätze sorgen für eine echte Wohlfühlatmosphäre im OP.

Die Fakten im Überblick

  • Gesamtfläche des Zentral-OP: rund 2.000 qm
  • Zwei 4K-OPs mit zentraler Gerätesteuerung
  • Monitore mit viermal schärferen Bildern als bei Full-HD-Fernsehern
  • Zentrales Logistiklager für kurze Wege
  • Innovatives Fallwagenkonzept
  • Maritime Wandmotive und vollverglaste Säle

Die Fakten

Investition: 20,6 Millionen Euro | Monitore mit viermal schärferen Bildern als Full-HD-Fernseher
| zentrales Logistiklager für kurze Wege | maritime Wandmotive, vollverglaste Säle