Eierstockkrebs
(Ovarialkarzinom)

Ein Arzt im weißen Kittel erklärt einer Patientin etwas auf einem Tablet in einer hellen Arztpraxis.

Tückisch und oft unbemerkt: So äußert sich Eierstockkrebs

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist eine bösartige Erkrankung der Eierstöcke. Da er sich oft erst spät bemerkbar macht, gehört es zu den herausforderndsten gynäkologischen Tumoren.

Symptome

Frühe Stadien verursachen oft keine typischen Beschwerden. Später können Bauchschmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder eine Zunahme des Bauchumfangs auftreten.

Ursachen und Risikofaktoren

Familiäre Vorbelastungen (z. B. BRCA1/2-Mutationen) spielen eine wichtige Rolle. Weitere Risikofaktoren sind Kinderlosigkeit, frühe Regelblutung oder späte Wechseljahre.

Diagnostik

Für die Diagnose von Eierstockkrebs ist der vaginale Ultraschall besonders wichtig. In einigen Fällen sind zusätzliche bildgebende Verfahren wie MRT (Magnetresonanztomografie) oder CT (Computertomografie) erforderlich. Bei einem konkreten Verdacht können zudem Tumormarker im Blut bestimmt werden, um den Verlauf der Erkrankung zu überwachen.

Behandlung

Die Therapie besteht meist aus einer umfangreichen Operation in Kombination mit Chemotherapie. In manchen Fällen kommen zusätzlich moderne, zielgerichtete Medikamente zum Einsatz.

Unsere Betreuung im Zentrum

Die Behandlung erfolgt in unserem zertifizierten Zentrum interdisziplinär und individuell. Spezialisierte Operateurinnen und Operateure sowie onkologische Fachkräfte sorgen für eine optimale Betreuung.

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