Wissenswertes zum Entlassmanagement
Das Marienkrankenhaus bietet ein sogenanntes Entlassmanagement an – wie im Sozialgesetzbuch vorgesehen. Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die nach ihrem Krankenhausaufenthalt weitere Unterstützung im Alltag benötigen. Bereits bei Ihrer Aufnahme erhalten Sie erste Informationen dazu. Der tatsächliche Bedarf wird jedoch individuell auf der Station durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal eingeschätzt.
Zum Entlassmanagement gehören zum Beispiel:
- die Einschätzung Ihres medizinischen und sozialen Unterstützungsbedarfs, um mögliche Versorgungslücken nach dem Aufenthalt zu vermeiden
- persönliche Beratung und Hilfe durch unsere Fachkräfte bei allen Fragen rund um Ihre Entlassung und die Zeit danach
- in besonderen Fällen auch die Mitgabe von Medikamenten oder Verordnungen – etwa für Hilfsmittel
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Unterstützung brauchen. Wir sind für Sie da.
Checkliste für Ihre Entlassung
Es geht wieder nach Hause. Damit Sie bei Ihrer Entlassung nichts vergessen, haben wir einige wichtige Punkte für Sie zusammengestellt:
- Ihre Entlassung findet meist am Vormittag statt. Eine konkrete Uhrzeit lässt sich leider nicht vorab nennen, da die endgültige Entscheidung oft erst nach dem Vorliegen ausstehender Befunde (etwa Laborwerte) getroffen werden kann.
- Nehmen Sie bitte den ärztlichen Entlassungsbericht für Ihre Unterlagen und für Ihre weiterbehandelnde Ärztin oder Ihren Arzt mit.
- Beachten Sie die Handlungsempfehlungen für die Zeit nach der Entlassung: Was darf ich tun und was nicht? (etwa Belastung, Bewegung, Ernährung).
- Falls Sie Wertgegenstände zur Aufbewahrung abgegeben haben, denken Sie daran, sich diese rechtzeitig aushändigen zu lassen.
- Gegenstände, die Ihnen speziell für Ihren Aufenthalt zur Verfügung gestellt wurden, verbleiben selbstverständlich in der Klinik.
- Rechnungen über einen eventuell zu leistenden Eigenanteil erhalten Sie direkt nach Hause.
- Organisieren Sie Ihre Heimreise. Informieren Sie Zu- und Angehörige, damit diese Sie abholen können.
- Kontrollieren Sie das Bad und Ihre Schränke, damit Sie keine persönlichen Gegenstände vergessen.
- Denken Sie auch daran, alle mitgebrachten Befunde – zum Beispiel Röntgenbilder – mitzunehmen.
- Vergessen Sie nicht Ihre Krankenkassenkarte.

Unser Sozialmanagement
Das Sozialmanagement begleitet Sie nach der Entlassung und hilft Ihnen insbesondere bei Anträgen zur häuslichen Pflege oder Hilfsmitteln wie Rollatoren.
Hilfsmittelversorgung durch den CARE-Point
Hier berät man Sie bei allen Hilfsmitteln wie Pflegebetten und Gehhilfen und stellt diese für Sie bereit. Für eine optimale Versorgung arbeitet der CARE-Point eng mit dem Sozialmanagement zusammen und bereitet frühzeitig Ihre Betreuung vor.
Das sind unsere Leistungen:
- Bereitstellung und Anpassung aller Hilfsmittel, die für Patientinnen und Patienten während des Klinikaufenthaltes verordnet werden, wie Gehhilfen oder Kompressionsstrümpfe
- Organisation und Bereitstellung von Hilfsmitteln, die die Versorgung und Mobilität zu Hause sicherstellen, wie Toilettensitzerhöhung, Pflegebett oder die Sauerstoffversorgung
- Gute Zusammenarbeit mit qualifizierten Kooperationspartnern ermöglicht eine zeitnahe und individuelle Patientenversorgung mit angepassten Hilfsmitteln wie Mieder, Korsette, Prothesen oder ähnliches
- Beratung und Information bezüglich der Auswahl der Hilfsmittel und dem Umgang mit ihnen für Nutzerinnen und Nutzer sowie ihre Zu- und Angehörigen
- Schulung für Mitarbeitende des Marienkrankenhauses im Rahmen der IbF („Handling von Orthesen und Bandagen“)

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Infos zum Klinikaufenthalt
Hier finden Sie kompakt und verständlich alles Wichtige rund um Ihren Aufenthalt – von der Aufnahme bis zur Entlassung.