Das Katholische Marienkrankenhaus in Hamburg erweitert seine Pflegeausbildung gezielt
um einen neuen, praxisnahen Lernort: Ein Simulationszentrum ergänzt ab sofort als „Dritter Lernstandort“ das innerklinische Skills Lab der Klinik.
Praxisnahes Training im innerklinischen Skills Lab
Im neuen Simulationszentrum trainieren Auszubildende und Studierende realistische
Pflegesituationen – von komplexen Behandlungsabläufen bis hin zu Notfällen. Moderne
Simulationstechnik ermöglicht es den rund 100 Auszubildenden, klinische Szenarien unter sicheren Bedingungen zu üben und anschließend gemeinsam zu reflektieren – ohne Risiko für Patientinnen und Patienten.
Der sogenannte „Dritte Lernstandort“ ergänzt die bisherigen Lernorte Schule und
Praxiseinsatz. Im Skills Lab werden theoretische Inhalte gezielt mit praktischen Fähigkeiten verknüpft. Strukturierte Trainings und Simulationen stärken die Handlungssicherheit und fördern die Entwicklung professioneller Kompetenzen.
„Mit dem Simulationszentrum schaffen wir einen entscheidenden Mehrwert für die
Ausbildung. Unsere Auszubildenden und Studierenden können anspruchsvolle Situationen realitätsnah trainieren, bevor sie diese im Klinikalltag übernehmen“, sagt Pflegedirektor Kevin Heinrich.
„Gleichzeitig investieren wir gezielt in die Qualität der Ausbildung und stärken den
Pflegeberuf langfristig“, ergänzt Geschäftsführer Christoph Schmitz.
Die Integration des Simulationszentrums ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Pflegeausbildung im Marienkrankenhaus. Ziel ist es, die klinische Entscheidungsfähigkeit sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.
Als akademische Lehreinrichtung für Pflegewissenschaft der Hochschule für Angewandte
Wissenschaften Hamburg baut das Marienkrankenhaus seine Ausbildungs- und
Studienkapazitäten weiter aus und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach
qualifizierten Pflegefachpersonen.

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