Künstliches Kniegelenk /
Knie-TEP in Hamburg

Knieschmerzen sind häufig eine Folge von Arthrose. Der Verschleiß des Kniegelenks (Gonarthrose) führt zu Schmerzen im Kniegelenk, welche nach körperlicher Belastung besonders hoch sind. Ein Meniskusschaden beeinträchtigt die Lebensqualität teilweise erheblich. Ist das Kniegelenk so weit beschädigt, dass Sport wie Radfahren, Skifahren oder auch Alltagstätigkeiten nicht mehr schmerzfrei möglich sind, kann eine Knieoperation und der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks notwendig sein. Das Marienkrankenhaus in Hamburg ist auf individuelle Knieprothesen spezialisiert.

Mögliche Ursache: Kniearthrose

Eine Reihe von Erkrankungen kann dazu führen, dass ein Arzt eine Knieendoprothese empfiehlt. Die häufigste Ursache ist die als Gelenkverschleiß bezeichnete Arthrose, welche auch ohne vorherige Verletzung des Kniegelenks auftreten kann. Der Verschleiß des Kniegelenks (Gonarthrose) führt wie die Coxartrhrose (Artrhose des Hüftgelenks) zu einer Abnutzung und Schädigung des Knorpels.

Typische Symptome wie Schmerzen am Morgen, nach körperlichen Belastungen oder längerem Sitzen sowie gestörter Nachtschlaf machen sich bemerkbar. Aufgrund der Schmerzen und der Abnahme der Beweglichkeit des Kniegelenks schonen Betroffene das Gelenk. Die mangelnde Bewegung führt zu einer Schwächung der Muskulatur und weiteren Verschlechterung des Knorpels.

 

Schränken Schmerzen die Lebensqualität erheblich ein, sollten Betroffene gemeinsam mit ihrem Arzt über ein künstliches Kniegelenk diskutieren. Stellen Sie Fragen! Kein Patient und kein Gelenk gleicht dem anderen! Sport, Risiken, Haltbarkeit, Kosten, Reha, Arbeitsfähigkeit - sind auch bei Ihnen Fragen offen? Wir helfen Ihnen weiter. 

  • Wann ist eine Knie-OP sinnvoll?

    Erst einmal sollten Sie als Patient für sich entscheiden, wie stark Ihre alltägliche Beeinträchtigung und die Schmerzen sind, und ob eine Operation Ihre Lebensqualität verbessern könnte. Zudem kann Ihr Chirurg mithilfe von Röntgenaufnahmen und Ihrer bisherigen Krankheitsgeschichte entscheiden, ob eine Operation für Sie passend ist. Alternative Methoden helfen, die Zeit bis zur Operation zu überbrücken – vorausgesetzt die Schmerzen sind nicht unerträglich.

  • Wie lange hält mein Implantat?

    Grundsätzlich ist die Lebensdauer des Implantats von den Lebensgewohnheiten, der Belastung und der Gesundheit abhängig. Durchschnittlich halten sie aber mindestens 10-15 Jahre. Werden sie allerdings starken Belastungen ausgesetzt, kann dies zum Versagen der Implantate führen. In diesem Fall müssten sie ersetzt werden.

  • Wann kann ich an meinen Arbeitsplatz zurückkehren?

    Ist Ihr Heilungsverlauf optimal und führen Sie eine körperlich wenig belastende Beschäftigung aus, können Sie schneller wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren. In der Regel spricht man allerdings von einer sechswöchigen Schonzeit.

  • Wann werde ich mich wieder bewegen können?

    Lässt Ihr Allgemeinzustand es zu, können Sie bereits am Tag Ihrer OP aufstehen und sich leicht bewegen. In den darauffolgenden Tagen starten die Reha-Übungen. Nach und nach werden Sie aufstehen, sitzen und mit Gehhilfen das Krankenhaus entdecken können.

  • Wann werde ich wieder Auto fahren können?

    Um diese Frage zu beantworten spielen sowohl Fahrzeugtyp als auch die Tatsache, ob Sie am linken oder rechten Bein operiert wurden eine entscheidende Rolle. Haben Sie ein Automatikgetriebe und wurden am linken Bein operiert, können Sie bereits eher wieder fahren. Ist das rechte Bein betroffen, kann es bis zu 12 Wochen dauern, bis Sie wieder fahrtüchtig sind. Besprechen Sie alles weitere mit Ihrem Arzt.

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Konservative Behandlung

Schmerzen im Knie sind nicht lebensbedrohlich, wirken sich jedoch auf den Alltag der davon Betroffenen aus. Für Arthrose gibt es keine Heilungsmöglichkeiten. Auf den Verlauf kann jedoch positiv Einfluss genommen werden, sodass Beschwerden zurück gehen. Starke Schmerzen im Knie und eine fortschreitende Versteifung können bei Fortschreiten der Krankheit später selbst mit Schmerzmitteln die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Daher sollte bereits früh mit geeigneten Maßnahmen begonnen werden.

Meist sind diese Formen der Therapie jedoch nicht langfristig wirksam. Mit Fortschreiten der Entzündung, steigen auch die Schmerzen. Eine Knieoperation und der Einsatz eines neuen Kniegelenks können hier helfen. 

Modell eines künstlichen Kniegelenks.
Modell eines künstlichen Kniegelenks.

Künstliches Kniegelenk und Knie-OP

Wir sind seit mehr als 25 Jahren spezialisiert auf den Einsatz von Knieprothesen und setzen auf Qualitätsprodukten mit sehr guten Langzeitergebnissen an. Von der Teilprothesen, bis zur Revisionprothese und Schlittenprothese werden Endoprothesen des künstlichen Kniegelenks angeboten. Mögliche Knieprothesen sind: 

Totalprothese (Knie-TEP): Knieprothese, bei dem das komplette Gelenk, d.h. der Gelenkkopf und die Gelenkpfanne ersetzt werden. 
Teilprothese / Hemiendoprothese (HEP): Knieprothese, bei dem eine Hälfte des Gelenks ausgetauscht wird.

Einzigartig in Hamburg: Individuelle Knieprothesen nach dem TruMatch®-Verfahren

Ärzte und Pflegekräfte im Krankenzimmer

Als einzige Klinik in Hamburg bieten wir standardisiert das künstliche Kniegelenk nach dem sogenannten TruMatch®-Verfahren an. Jedes Gelenk ist so einzigartig wie ein menschlicher Fingerabdruck. Dank der neuen Methode lässt sich eine besonders hohe Genauigkeit beim Einsatz von bewährten Knieprothesen erzielen und damit eine optimale Funktionalität im Alltag. Zudem verkürzt sich die Operations- und Narkosezeit.

Bereits vor der OP wird mit Hilfe eines CT-Scans ein 3D-Modell des Kniegelenks erstellt. An diesem 3D-Modell wird die Prothese geplant und anhand der einzigartigen Anatomie des Patienten die exakte Positionierung bestimmt. Die individuell gefertigten Schnittblöcke werden während der OP aufgebracht.

Knie-Spezialisten

Ihre Gelenk-Experten: Dr. Sighart Trautwein, Chefarzt Dr. Roman Feil und Dr. Tilo Müller.

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Urte Jacoby leidet unter Arthrose. Ein neues Kniegelenk bringt die Lebensqualität zurück.

Leben mit künstlichem Kniegelenk

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